Archiv-Beitrag vom 19.11.2009"1-Euro-Jobs" werden ab 2010 zu "Integrationsjobs"

Gemeinsam haben die Sozialagentur und die freien Trägern in den vergangenen Monaten intensiv an einer Neukonzeption des arbeitsmarktpolitischen Instruments "1-Euro-Job" gearbeitet. "Uns geht es dabei natürlich nicht einfach nur um einen anderen Namen, sondern um eine wirkliche, inhaltliche Neuausrichtung. Wir wollen noch mehr Qualität und Transparenz - von der Auswahl geeigneter Stellen bis hin zur Vermittlung der Kunden", so der Leiter der Sozialagentur Matthias Spies.

1-Euro-Jobs werden ab 2010 zu Integrationsjobs.18.11.2009Foto: Walter Schernstein 

Vertreter der Träger von Integrationsjobs mit Sozialdezernent Ulrich Ernst (2.v.l.): v.l.Thomas Aring (Gemeinnützige Gesellschaft für Beratung, Begleitung und Weiterbildung mbH, BBWe, Geschäftsführer), Adelheid Zwilling (Arbeiterwohlfahrt, Geschäftsführerin) und Frank Schellberg (Paritätische Initiative für Arbeit, PIA, Geschäftsführer)

Foto: Walter Schernstein

Dabei wird zukünftig insbesondere der individuelle Qualifizierungsbedarf des Kunden noch stärker berücksichtigt, um ihm dann beim freien Träger in ein passendes Angebot zu vermitteln. Im Rahmen der Konzepterarbeitung hat sich die Sozialagentur mit den Trägern auch auf einheitliche Qualitätsstandards und den Aufbau eines Gesamtnetzwerkes aller Mülheimer Träger verständigt. Darüber hinaus werden die Träger ganz konkret untereinander viel enger zusammenarbeiten – zum einen in "Vermittlungsverbünden", zum anderen bei der Einrichtung eines "Qualifizierungspools".

Die Pauschalen, welche die Träger für die Bereitstellung der Arbeitsgelegenheiten für die Kunden der Sozialagentur erhalten, sind an den inhaltlichen Elementen ausgerichtet und wurden den neuen Qualitätsanforderungen angepasst.

Eine Neuregelung, die von vielen freien Trägern sehr begrüßt wurde. Überhaupt sei der gesamte Entwicklungsprozess der Integrationsjobs sehr kooperativ mit großem Engagement voran getrieben worden, so die einhellige Meinung aller Beteiligter.

Das entstandene Konzeptpapier und die Ergebnisse dieses gemeinsamen Prozesses wurden am 4.11.2009 in einem gemeinsamen Abschlussworkshop mit den Trägern fertig gestellt und am 19.11.2009 von der Sozialagentur und Vertretern der freien Träger der Öffentlichkeit vorgestellt.

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Stand: 19.11.2009

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