12.000 Besucher in der Chagall-Ausstellung
Das Mülheimer Kunstmuseum in der Alten Post zeigte bis Sonntag (17.11. 2002) aus eigenen Beständen, ergänzt durch wichtige Leihgaben, druckgraphische Blätter von Marc Chagall sowie Keramiken und kleine Skulpturen. Zu sehen waren: 99 Radierungen zu Gogol’s „Tote Seelen“, 42 Farblithographien „Daphne und Chloe“, 33 Originallitho-Plakate des Künstlers, die zweibändige Bibel und ausgewählte Einzelblätter, insgesamt zirka 200 Werke wurden gezeigt.
Die 10.000. Besucherin, Christine Aust, konnte Museumsleiterin Dr. Gabriele Uelsberg am vorletzten Tag der Ausstellung begrüßen und durch die Ausstellung führen. Oberbürgermeister Dr. Jens Baganz gratulierte der Mülheimer ebenfalls. Insgesamt kamen 12.000 Interessierte im Ausstellungszeitraum in das Museum Alte Post. Damit wurde sie zur erfolgreichsten Ausstellung seit der Eröffnung der Alten Post 1994.

v.l.n.r.:Museumsleiterin Dr. Gabriele Uelsberg, Kunstvereinsvorsitzende Eleonore Güllenstern, Meret Meyer Graber (Enkeltochter von Marc Chagall),
Am letzten Tag der Chagall-Ausstellung kam es zu dem unumstrittenen Höhepunkt: Zur Matinee- und Finissage der Chagallausstellung in Anwesendheit der Enkelin und Urenkelin von Marc Chagall, Frau Meret Meyer Graber mit ihrer Tochter Lisa, strömten mehr als 600 Interessierte ins Foyer des Museums. Nur wenige fanden Platz zum Sitzen, aber alle verfolgten gebannt und atemlos das anspruchsvolle Programm. Gesang, Lesung, Violoncello-Solo und Erinnerungen der Enkelin gestalteten den Morgen für die Anwesenden zu einen unvergeßlichen Erlebnis.

links: Christine Aust
Fotos:Walter Schernstein
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Stand: 19.11.2002













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