Archiv-Beitrag vom 28.08.200813. Schülergespräch der Oberbürgermeisterin am 2. September

Tote Hose oder grenzenlose Vielfalt?

Zum Thema "Freizeitangebote in Mülheim" lädt Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld zur nächsten – ihrer 13. – Schülersprechstunde ein. Sie findet am kommenden Dienstag, 2. September, um 15 Uhr in der Bürgeragentur, Schloßstraße 22/Ecke Löhberg statt.

Das Thema Freizeitangebote für Jugendliche hat aktuell in der Jugendpolitik einen hohen Stellenwert. Eine Arbeitsgruppe des Jugendhilfeausschuss hat sich in seiner Sitzung am 12. August mit der Aufgabenstellung beschäftigt, eine Jugendbefragung durch zu führen, um die Wünsche der Jugendlichen punkto Freizeitmöglichkeiten in Erfahrung zu bringen. Es wird demnächst eine Koordinatorenstelle geben, die sich mit der Schaffung eines Jugend- und Sportparks in Mülheim an der Ruhr kümmern wird - natürlich angelegt auch als Beteiligungsprojekt für Jugendliche. Und auch aktuell, am vergangenen Donnerstag (28.8.) wurde an der Bülowstrasse eine Beach-Volleyballfeld eröffnet, dass Jugendliche im Rahmen eines Partizipationsprojektes in Broich-Speldorf als wichtiges Freizeitangebot vorgeschlagen haben. "Von "toter Hose" im Freizeitbereich kann man also nicht sprechen," so Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld.

Eine saubere Schule geht alle an! - für eine umfassende Verantwortungspartnerschaft ist der Titel der nächsten Schülersprechstunde

Bei der letzten Jugendumfrage die in Mülheim gemacht wurde (1998) schnitt die Stadt bei der Frage, ob genug für die Jugend in Mülheim getan würde, zweigeteilt ab:

7,7% der Befragten antworteten mit "auf alle Fälle" und 41,3 "geht so" (insgesamt 49 %), 34,7 % der Befragten antworteten mit "eher nicht" und 16.4 % mit "gar nicht" (gesamt 51 %).

Bei der näheren und differenzierteren Betrachtung standen aber die Freizeitangebote für Jugendliche bei den Jugendlichen nicht an erster Stelle ihrer Wunschliste, sondern die Fahrplantaktung und der Fahrpreis bei Bus und Bahn oder zum Beispiel die Einkaufsmöglichkeiten für Jugendliche in Mülheim an der Ruhr. Allerdings stand auch der Wunsch nach einer Trend- und Funsporthalle ganz oben auf der Wunschliste. Hier wurde seitens der Stadt durch die weitere Einrichtung der Skateparks in Saarn und auch in Eppinghofen reagiert. "Aber wir wissen, dass weitere Anstrengungen nötig sind, die Zufriedenheit der Jugendlichen mit ihrer Stadt zu verbessern und gemeinsam mit dem Jugendstadtrat und der Jugendpolitik werden wir dieses Ziel erreichen," so die Oberbürgermeisterin. "Ich freue mich auf viele Anregungen und eine fruchtbare Diskussion am kommenden Dienstag und lade hierzu herzlich ein."

Kontakt


Stand: 28.08.2008

[schließen]

Fehler melden

Sie haben einen Fehler gefunden? Bitte teilen Sie ihn uns mit. Ein Redakteur wird sich umgehend darum kümmern.

Ihre Nachricht

Sicherheitscode (Was ist das?)

 

Teilen | Drucken | PDF-Version | RSS-Feed | Fehler melden

Transparenter Pixel