Archiv-Beitrag vom 19.12.201419.12.2014: "Weihnachtsgeschenk" für die Schlossmauer Sanierung eines weiteren Teils der Ringmauer gesichert

Dieser Abschnitt ist besonders anspruchsvoll, befinden sich in den hier sehr hohen und dicken Mauern schließlich zwei begehbare Alle Jahre wieder ist die Spannung im Dezember groß: Weniger auf den Weihnachtsmann, als vielmehr auf die dann fällige Entscheidung über die Förderanträge zur Sanierung wird auf Schloß Broich fieberhaft gewartet. Und es hat schließlich wirklich etwas von einem schönen Weihnachtsgeschenk, wenn es denn klappt – so wie in diesen Tagen!


Wie bereits in den Jahren 2012 und 2013, als kurz vor dem Fest die Anträge zur Sanierung der Südfassade bzw. des südöstlichen Teils der Ringmauer bewilligt wurden, traf in der letzten Woche erneut ein positiver Zuwendungsbescheid bei der Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH ein: Weil für andere Projekte beantragte Zuschüsse nicht abgerufen wurden, flossen sowohl Bundes- als auch Mittel des Landes Nordrhein-Westfalen zurück, wovon jetzt die Schlossmauer profitieren wird! Fördermittel des Bundeshaushaltsplanes 2012 aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm III und aus dem Denkmalförderungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen 2014 können in Höhe von 106.000 EUR und 58.000 EUR – insgesamt also stolze 164.000 EUR – für die Sanierung abgerufen werden.
Damit wird die dringend erforderliche, kurzfristige Instandsetzung des Mauerstückes zwischen Hochschloss und nördlicher Ringmauer ermöglicht. Dieser Abschnitt ist besonders anspruchsvoll, befinden sich in den hier sehr hohen und dicken Mauern schließlich zwei begehbare „Etagen“ sowie eine mehrere Meter tiefe Fensternische. Die Mauerkrone ist extrem desolat; die oberste Steinlage lässt sich bereits mit bloßen Händen abtragen.


Dieser Abschnitt ist besonders anspruchsvoll, befinden sich in den hier sehr hohen und dicken Mauern schließlich zwei begehbare Die Gesamtkosten für diesen Abschnitt werden mit brutto 313.500 EUR kalkuliert. „Wir freuen uns sehr, dank dieser Förderung mit den vor uns liegenden, durchaus noch sehr umfangreichen und kostspieligen Arbeiten einen großen Schritt weiter zu kommen“, freut sich Geschäftsführerin Inge Kammerichs über die gute Nachricht. Ebenso wie in der Bevölkerung, ist auch auf Bundes- und Landesebene offenkundig die Bereitschaft groß, im Rahmen der begrenzten Fördermöglichkeiten zum Erhalt des Schlosses beizutragen. Den Entscheidungsträgern aus Politik und Behörden dankt das Team der MST GmbH sehr herzlich für dieses Engagement!


Ein weiterer Antrag für den restlichen Teil der Ringmauer ist ebenfalls bereits eingereicht worden, dazu gibt es jedoch noch keine Benachrichtigung. Doch auch wenn die Arbeiten an allen Ringmauer-Abschnitten frühestens in zwei bis drei Jahren fertig gestellt sein sollten, warten noch weitere große Bauabschnitte auf die Sanierung: Die im letzten Jahr notgesicherten Turmfragmente, die Palas-Fassaden zum Innenhof und des Hochschlosses sowie die Umgrenzungsmauer zum MüGa-Park befinden sich in einem ebenso schlechten Zustand. Angesichts der Dringlichkeit werden folglich auch in naher Zukunft weitere Fördermittel benötigt: Denn die Finanzierung ausschließlich über die eingeplanten Eigenmittel der MST GmbH und Spendeneinnahmen würde eine deutlich längere Zeitspanne bis zur Fertigstellung bedeuten, was angesichts des teils dramatischen Zustands der Mauern nicht zu vertreten wäre.

Mehr Infos zum Schloss und zur Sanierung gibt es auf www.schloss-retter.de!

 

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Stand: 19.12.2014

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