Archiv-Beitrag vom 10.11.20082008-11-10 Interkommunaler Expertenaustausch in Mülheim

Herausforderungen des demografischen Wandels für die Personalentwicklung in den Kommunen nutzen

Sozialdezernent Ulrich Ernst lud am Freitag, 7. November im Rahmen des Projektes "KOMM-IN NRW" zu einem Interkommunalen Experten-Austausch zum Thema "Herausforderungen des demografischen Wandels für die Personalentwicklung in den Kommunen" Verantwortliche aus den Kommunen überwiegend des RVR-Gebietes aber z.B. auch aus Düsseldorf und Wuppertal, MitarbeiterInnen der Integrationsbüros, Fachstellen, Migranten, Wissenschaftler und Politiker nach Mülheim.

Im Mittelpunkt der Konferenz stand der Austausch der Expertinnen und Experten zu den verschiedenen Themen.

Ulrich Ernst freute sich über die positive Resonanz. Er hob insbesondere die Anwesenheit der Verwaltungsvorstände der meisten beteiligten Städte hervor. "Dies zeige die herausragende Bedeutung dieses Themas für die Verantwortlichen in den Kommunen. Für Mülheim an der Ruhr, wo rund 20% der Bürgerinnen und Bürger und 46% der 0-3-jährigen Kinder einen Migrationshintergrund haben, lässt sich aus den Erfahrungen der anderen Städte vieles ableiten und weitergehende Strategien entwickeln", so Ernst.

Darüber hinaus könnten so gemeinsame Projekte auf den Weg gebracht und praktische Schritte für die Zukunft vereinbart werden.

Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kommunen arbeiten bereits an ersten Lösungen. Mit dieser Experten-Konferenz wollten die beteiligten Städte gemeinsam den Blick auf die Chancen richten, die sich durch die Verknüpfung der beiden Themen "Personalentwicklung" und "Interkulturelle Öffnung der Verwaltung" ergeben. Dazu gehört z.B. für die Kommune als Arbeitgeber die verstärkte Ansprache von jungen MigrantInnen für Ausbildungsplätze, aber auch der Nutzen für die Kommune durch mehr interkulturelle Kompetenz.

Hintergrund

Unter dem Dachbegriff Metropole Ruhr haben sich in den letzten Jahren eine Reihe von Netzwerken gebildet, um die kommunale Zusammenarbeit insgesamt und themenbezogen zu forcieren wie u.a. Kultur Ruhr GmbH, Ruhr.2010 und Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH. Unter dem Begriff Städteregion Ruhr 2030 haben die Städte Duisburg, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Bochum und Dortmund als Basis ihrer künftigen Zusammenarbeit im Juni 2003 einen Stadtregionalen Kontrakt geschlossen. Als Handlungsfeld für erste Leitprojekte ist dort u.a. auch eine aktive kommunale Migrationspolitik formuliert.

Mit einem neuen Projektvorhaben haben sich jetzt die Städte auf den Weg gemacht zu erproben, ob und wie Integrationsprozesse durch eine interkommunale Zusammenarbeit gesteuert werden können. Das gemeinschaftlich angelegte Projekt wird gefördert über das Landesprogramm "KOMM-IN NRW".

 

 

 

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Stand: 10.11.2008

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