25 Jahre IWW in Mülheim an der Ruhr (2011)
Grußwort von Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld
25 Jahre IWW Zentrum Wasser
am Freitag, 20. Mai 11, 9 Uhr,
Aquatorium der RWW
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Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin,
sehr geehrter Dr. Merkel,
sehr geehrter Herr Prof. Gimbel,
meine sehr geehrten Herren und Damen,
herzlichen Dank für die Einladung zum Festkolloquium "25 Jahre IWW Zentrum Wasser". Gerne nehme ich diesen Termin heute wahr und überbringe Ihnen, der Geschäftsführung, dem Wissenschaftlichen Direktorium sowie den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des IWW, die herzlichen Grüße vom Rat und von der Verwaltung der Stadt Mülheim an der Ruhr. Meine ganz persönlichen Glückwünsche schließe ich dem an.
Das IWW Rheinisch-Westfälische Institut für Wasserforschung gGmbH ist Teil von Mülheim. Seit einem viertel Jahrhundert gehört dieses inzwischen über die Landesgrenzen hinweg bekannte und renommierte Institut zu unserer Stadt - und wir sind sehr stolz darauf, Sitz dieser herausragenden Forschungsstätte im Kompetenzfeld Wasser zu sein. So stolz darauf, dass wir in unserer "Zeittafel zur Mülheimer Geschichte" für das Jahr 1986 die "Gründung des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wasserchemie und Wassertechnologie in Styrum" als wichtigstes Ereignis vermerkt und damit in unserer Stadtgeschichte verewigt haben.
Das Thema Wasser war und ist untrennbar mit der Geschichte der Stadt Mülheim an der Ruhr verbunden. Die Ruhr ist seit jeher die Lebensader unserer Stadt und einer ganzen Region. Sie war wichtiger Transportweg. Die Leder- und Gerberstadt Mülheim wäre ohne sie nicht denkbar. Und als Freizeit- und Tourismusmagnet ist sie für uns heute von großer Bedeutung. Dass wir inzwischen aus der Ruhr sauberes Trinkwasser gewinnen, ist eine Leistung, die ganz eng mit dem IWW – und natürlich der RWW - verbunden ist.
Denn wäre in den 60er und 70er Jahren der Handlungsdruck nicht so groß gewesen, aus der mit Abwässern stark belasteten Ruhr Trinkwasser zu gewinnen, wer weiß, wo sich das Institut für Fragen rund um den Gewässerschutz, die Wasseraufbereitung und der Trinkwasserqualität sonst vielleicht gegründet hätte…
Verbunden ist das IWW aber auch mit drei Namen: Heinrich Risse, Horst Overath und Gerd Müller. Diese drei Männer haben mit ihren Visionen, mit ihrer hohen Kompetenz und außerordentlichem Engagement den Grundstein für das gelegt, was wir heute feiern: für ein starkes und eigenständiges Kompetenzzentrum für Wasser, das nicht nur in der Wissenschaftswelt hoch geschätzt wird. Unter ihrer Führung wuchs das IWW. Schon bald nach der Gründung wurden neue Labor- und Büroflächen nötig.
Das IWW ist immer ein unabhängiges Kompetenzzentrum geblieben. Dies wussten die Gesellschafter von Anbeginn an zu schätzen. Dass Sie im 25. Jahr nach ihrer Gründung den 20. Gesellschafter begrüßen konnten, und der Kreis der Mitglieder im Förderverein auf über 60 Unternehmen gestiegen ist, zeigt, dass die Idee vom damals richtig war. Die Anbindung an die Universität Duisburg hat sich bewährt. Und Dank der visionären und hochkompetenten Arbeit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und der Führungsriege konnte auch die wirtschaftliche Krise Ende der 90er Jahre überstanden werden.
Mit dem neuen Jahrtausend hat sich das Unternehmen neue Strukturen gegeben und fit für die Zukunft gemacht.
Das IWW macht seit seinen Anfängen immer wieder mit international ausgerichteten und gut besuchten Konferenzen auf sich aufmerksam. Viele renommierte Wissenschaftlicher waren so schon einmal zu Gast in Mülheim an der Ruhr. Viele der hoch qualifizierten Arbeitskräfte wohnen in unserer Stadt und tragen das Ihre dazu bei, dass Mülheim inzwischen das Ansehen einer Bildungs- und Wissenschaftsstadt im Ruhrgebiet errungen hat.
Wir freuen uns über die vielen Erfolge der Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus Mülheim an der Ruhr, denn das Thema "Wasser" ist sicher eines der wichtigsten Zukunftsthemen der Menschheit. Die "Klimazone Mülheim" profitiert von dem geballten Wissen des IWW. Dafür danke ich und wünsche dem Institut weiterhin viele gute Forschungsergebnisse.
Glück auf.
Kontakt
Stand: 24.05.2011













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