2. Fachtagung "Orte exzellenter Erziehung und Bildung"

 

Flyer

  

Ausschreibung 

Mülheim bildet – von Anfang an!  

                       Ein Projekt für städtische Kindertageseinrichtungen

 

Um was geht es?

Eingeladen wird zur Teilnahme an einem Programm der Stadt Mülheim an der Ruhr. Ziel ist die qualitätsvolle Weiterentwicklung der Arbeit in städtischen Kindertageseinrichtungen. Die Stadt Mülheim an der Ruhr erprobt seit Anfang 2008 in drei städtischen Kindertageseinrichtungen einen Ansatz, der modellhaft auch für die Einrichtungen der gesamten Stadt sein kann und soll. Deshalb leitet die Stadt Mülheim an der Ruhr nun den Transfer dieses an Early Excellence-Pädagogik orientierten Ansatzes in drei weitere städtische Kindertageseinrichtungen ein. 

Dabei geht es darum, allen Kindern angemessene Chancen zu ermöglichen. Denn Chan-cengleichheit erfordert die beste Bildung und eine individuelle Förderung von Anfang an.

Dazu ist es nötig, die Eltern noch stärker als bisher einzubeziehen und sie als die ersten und wichtigsten Erzieher ihrer Kinder ernst zu nehmen, ihre Kompetenzen anzuerkennen und sie in ihrer Aufgabe zu unterstützen.

Um dies zu erreichen sollen die Kindertageseinrichtungen und das hier tätige pädagogische Team neuartige methodische Ansätze entwickeln und erproben. Dabei werden die Mitarbeiter/innen  im Rahmen eines moderierten Prozesses beratend begleitet. Intensive Fortbildung sowie die Gelegenheit zu Hospitationen sind Teil des hier beabsichtigten Qualitätsentwicklungsprozesses. 

Wichtig ist ein Klima des Vertrauens und der wechselseitigen Akzeptanz. Die auf Partizipation und gleiche Augenhöhe ausgerichtete inhaltliche Orientierung soll sich auch in den Methoden und Verfahren des Projektes selber spiegeln.

"Mülheim bildet - von Anfang an!" nimmt Anregungen und Erfahrungen erfolgreicher, innovativer Vorhaben auf: aus England (Early Excellence / Sure Start) und Berlin (Pestalozzi-Fröbel-Haus).

Ein wissenschaftlicher Beirat steht dem Gesamtvorhaben "Mülheim bildet - von Anfang an!" zur Seite und wird den teilnehmenden Kindertageseinrichtungen sein Fachwissen zur Verfügung stellen.  

Die Kindertageseinrichtungen in Mülheim sind seit längerem auf dem Weg der Reform und der Neuorientierung ihrer Arbeit. Mit dem hier vorgestellten Programm eröffnet sich die Chance für drei weitere ausgewählte Einrichtungen, an der Weiterentwicklung einer zeitgemäßen und situationsangemessenen Konzeption der Elementarpädagogik teilzuhaben. Für die Mitar-beiter/innen eröffnen sich Chancen auf persönliche Weiterqualifizierung.


Weiterführende Informationen zum pädagogischen Ansatz und zur intendierten Organisationsentwicklung finden Sie im Anhang!


Wie gestaltet sich der zeitliche Verlauf des Prozesses ?
- Im Rahmen eines Pilotprojektes haben Anfang 2008 drei städtische Kindertageseinrichtungen mit einem Organisationsentwicklungsprozess begonnen, bei dem sie schrittweise einen pädagogischen Ansatz in ihren Einrichtungen umsetzen und etablieren, der sich an Early Excellence Centres orientiert.

Wer nimmt teil?
- Auf der Grundlage eines Bewerbungsverfahrens nehmen zunächst drei weitere Kinderta-geseinrichtungen an diesem Transferprozess teil. 

 Was wird vom Team erwartet?
- Die Mitarbeiter/innen der Kita bewerben sich als Team und erklären sich bereit, aktiv in dem Projekt mitzuarbeiten. 

- Das Team entwickelt mit den Kindern und den Eltern einen eigenen Weg, die Early Excellence Idee in der Einrichtung umzusetzen.

- Das Team ist bereit, sich in einen kontinuierlichen Fortbildungs-, Beratungs- und Begleitungsprozess einzubringen.

- Fortbildungen werden vorzugsweise außerhalb der Dienstzeiten (Freitag nachmittags und abends sowie an Samstagen) stattfinden. Weitere verbindliche Teamfortbildungen finden vor oder nach den Schließzeiten im Sommer statt.

Welche Unterstützung erhält das Team?
- Beratung und fachliche Begleitung im Rahmen eines moderierten Prozesses sowie Fortbildungen u.a. durch Mitarbeiter/innen des Pestalozzi-Fröbel-Hause

- Alle Mitarbeiter/innen erhalten Gelegenheit zur Hospitation in den Konsultationseinrichtungen des Pestalozzi-Fröbel-Hauses in Berlin 

- Zusätzliche Mittel im Umfang von 0,5 Erzieherinnenstelle sowie für die Sachausstattung

Wer kann sich bewerben?
- Es können sich alle städtischen Kindertageseinrichtungen bewerben.
Die Stadt Mülheim an der Ruhr wird bei der Auswahl der Standorte besonderes Augenmerk legen auf Sozialräume, in denen Kinder und Familien leben, die einen hohen Bedarf an Bildungsförderung, wie vor allem viele Kinder mit Migrationshintergrund, haben.

Wie erfolgt die Bewerbung?
- Die Kindertageseinrichtungen bewerben sich schriftlich. (Um elektronische Bewerbung per E-Mail wird gebeten!)

Was muss die Bewerbung beinhalten?
- Early Excellence erfordert Qualitätsentwicklungen in drei zentralen Bereichen der Elementarpädagogik, aus denen drei Kernfragen resultieren:

- Wie kann eine hohe Qualität der Bildung, Erziehung und Betreuung in Kindertageseinrichtungen gewährleistet werden, die gerade auch Kinder aus benachteiligten Familien erreicht?

- Wie können Eltern als erste und wichtigste Erzieher ihrer Kinder aktiviert und in die Kita-Arbeit einbezogen werden? Und wie kann die Erziehungskompetenz von Eltern gestärkt werden?

- Welchen Beitrag kann eine Kindertagesstätte für den Aufbau einer familienfreundlichen Infrastruktur im Stadtteil leisten?

1. Beschreiben Sie den Entwicklungsstand Ihrer Einrichtung bezogen auf diese drei Kernfragen elementarpädagogischer Arbeit.

2. Welche weiteren Entwicklungsschritte planen Sie?

3. Und welche Unterstützung benötigen Sie dabei?


Wann muss die Bewerbung vorliegen?
- Die Bewerbung muss bis zum 29.05.2009 vorgelegt werden.  

Wie geht es dann weiter?
- Ein Gremium bestehend aus Herrn Beigeordneten Vermeulen, Herrn Ernst, Frau Prof. Dr. Rabe-Kleberg, Frau Dr. Hebenstreit-Müller und den Moderatorinnen des Pilotprojektes, Frau Kleinewegen, Frau Bode-Brock und Frau Beckmann wird Ende Juni ein Auswahlverfahren durchführen. Auf der Basis der schriftlichen Unterlagen wird eine Vorauswahl erfolgen. Am 1.7.2009 werden die Einrichtungen, die in der engeren Wahl sind, besucht. Unmittelbar danach wird über die Teilnahme entschieden. Die ausgewählten Tageseinrichtungen werden an diesem Tag (1.7.2009) informiert.


Ihre vom Team unterzeichnete Bewerbung richten Sie bitte an:

Stadtkanzlei Mülheim an der Ruhr
Ulrich Ernst
Ruhrstr. 1
45468 Mülheim an der Ruhr
Tel.: 0208 - 4 55 99 51
Fax: 0208 - 4 55 589951
versenden

Anhang


Warum ist Qualitätsentwicklung in Kindergärten so wichtig?

- Weil in der frühen Kindheit das Fundament für das weitere Leben und vor allem für den Bildungserfolg gelegt wird!
Dass die ersten Jahre der Entwicklung des Kindes grundlegend und entscheidend für weiter gehende Bildungsprozesse sind, ist unumstritten. Die frühen Jahre sind eine besonders prägende und bildsame Phase, in der sich wichtige kognitive, emotionale und soziale Entwicklungsschritte vollziehen. Nur wenige psychische Muster und Verhaltensweisen scheinen im Gehirn genetisch festgelegt zu sein. Daraus folgt, dass eine früh beginnende, altersgemäß gestaltete und systematisch angelegte Förderung und Unterstützung der Kinder von besonderer Bedeutung sind. Was in der frühen Kindheit nicht grundgelegt wird, ist in späteren Jahren kaum nachholbar.
Die ersten und wichtigsten Erzieher der Kinder sind ihre Eltern, deshalb ist eine elementarpädagogische Arbeit, die die Ressourcen von Eltern wertschätzend einbezieht und die Kompetenzen von Eltern stärkt, besonders Erfolg versprechend.
Die Tatsache, dass Kindertageseinrichtungen zunehmend auch von Kindern unter drei Jahren besucht werden, eröffnet die Chance, besonders früh mit gezielter Förderung anzusetzen.
In den letzten Jahren hat es bereits einen deutlichen Entwicklungsschub in der pädagogischen Arbeit von Kindertageseinrichtungen gegeben. Dennoch: weitere innovative Anstrengungen sind unerlässlich.


- Weil Kinder die beste Bildung und individuelle Förderung von Anfang an benötigen, um Chancengleichheit zu erreichen!
Spätestens seit der PISA-Studie ist bekannt, dass Kinder aus benachteiligten Familien und darunter häufig Kinder aus zugewanderten Familien, im deutschen Bildungssystem weniger erfolgreich sind. Von Anfang an sind diese Kinder in ihren Chancen eingeschränkt. Dies zeigt sich z.B. an niedrigen Übergangsquoten auf höher qualifizierende Schulen, an schlechteren oder fehlenden Schulabschlüssen, häufigerem Sitzenbleiben, geringerer Berufsausbildungsquote und schließlich im Erwachsenenleben auch an deutlich höherer Arbeitslosigkeit. Auch in Mülheim ist dies der Fall. Hier verdeutlichen allein einige aktuelle Zahlen zur Schülersituation die Problematik: So liegt beispielsweise der Anteil der ausländischen Kinder an den Hauptschulen bei 30%, während dieser an den Gymnasien nicht einmal 6% beträgt. Der Anteil der Ausländer an der Gruppe der Schüler, die keinen Schulabschluss erworben haben, liegt bei 22% bei einem Anteil der ausländischen Schüler an der Schülerschaft von insgesamt nur 14 %. Der Anteil derjenigen, die keine Berufsausbildung haben liegt bei den Ausländern bundesweit im Schnitt doppelt so hoch wie bei den Deutschen (etwa 20% bei den Deutschen / etwa 40% bei den Ausländern).
Die demographische Entwicklung in den Großstädten - so auch in Mülheim an der Ruhr - führt dazu, dass mittlerweile über 40 % der unter 3-Jährigen einen Migrationshintergrund haben.
Vergegenwärtigt man sich diese Tatsachen, so wird noch einmal deutlich, wie hoch die Anforderung an das Bildungssystem ist und insbesondere an die Kindertageseinrichtungen, als erster Stufe unseres Bildungswesens.
Gerade auch deshalb geht es darum, die Bildung aller Kinder von Anfang an bestmöglich zu fördern. Dies auch, um Ausgrenzung zu verhindern und Integration zum Gelingen zu verhelfen.


Wie will die Stadt Mülheim an der Ruhr diese Qualitätsentwicklung angehen?

- Mit einem Erfolg versprechenden Konzept, das an die Erfahrungen der Early Excellence Centres in England anknüpft
Die Stadt Mülheim an der Ruhr will in Anlehnung an das Konzept der Early Excellence Centres in England, die frühkindliche Entwicklung von Kindern fördern und individuelle Bildungsprozesse bei Kindern stärken. Das geschieht - neben der Bildungsarbeit in den Kindertageseinrichtungen - vor allem auch durch die Beteiligung der Eltern. Alle Eltern sind bestrebt, alles in ihren Möglichkeiten Stehende zu tun, für die gute Entwicklung ihres Kindes. Einige benötigen auf dem Weg dorthin Hilfe und Unterstützung. Diese wichtigen Elemente elementarpädagogischer Arbeit sollen in ausgewählten Kindertageseinrichtungen weit reichend fortentwickelt werden.


Was bedeutet das Konzept Early Excellence?

- Exzellente Bildung und individuelle Förderung von Anfang an
Die Early Excellence Centres in England mit ihren sehr guten Erfolgen gelten derzeit international als die innovativsten Beispiele für frühkindliche Bildung und Aktivierung und Stärkung von Eltern. Sie wurden seit den 90er Jahren eingerichtet und sind inzwischen in einem landesweiten Programm mit dem Titel "Sure Start" aufgegangen. Im Jahre 2010 soll es dreitausendfünfhundert Early Excellence- bzw. Sure Start Children's Centres geben, und zwar in den 30% der Gemeinden des Landes, deren Bevölkerung am stärksten von Benachteiligung betroffen ist.

In Deutschland ist das Kinder- und Familienzentrum Schillerstraße als das erste deutsche Early Excellence Centre bekannt geworden. In engem Austausch mit einem der ersten Early Excellence Centres in England, wurde in dieser Modelleinrichtung das Konzept aus Großbritannien aufgegriffen und auf die Gegebenheiten in Berlin angepasst. Das Projekt begann im Jahre 2001. Mittlerweile wurde der Ansatz auf weitere Einrichtungen übertragen. Träger der Schillerstraße ist das Pestalozzi-Fröbel-Haus (PFH), das die Erfahrungen dieses Modells in seine Ausbildungs- und Praxiseinrichtungen eingebracht hat und zu einer weitreichenden Verbreitung des Konzeptes beiträgt.

Im Mittelpunkt des Ansatzes steht das Kind mit seiner Einzigartigkeit. Die zentrale Aussage ist: Jedes Kind ist besonders. Dabei geht es nicht darum, hochbegabte Kinder herauszufinden, sondern um die Besonderheit in jedem Kind. Ausgangspunkt ist deshalb das Kind mit seinen individuellen Ressourcen, das in seinen Selbstbildungsprozessen bestmöglich zu unterstützen und zu fördern ist. Auf dieser Grundlage werden individuelle Förderprogramme entwickelt. Der vielfach übliche Defizitblick wird hier umgekehrt in eine Sichtweise, die das Kind mit seinen Stärken und Potenzialen in den Blick nimmt.

Die konzeptionellen Anforderungen verknüpfen einen hohen Qualitätsanspruch an die pädagogische Arbeit mit intensiver Zusammenarbeit mit den Eltern und neuen integrierten Unterstützungs- und Bildungsangeboten für die ganze Familie.

Eltern und Familien sind die wesentlichen Gestalter und Unterstützer der Bildungsprozesse des Kleinkindes. Daher sind Eltern und Familien als Kooperationspartner der Kindertageseinrichtung unerlässlich und in deren pädagogische Arbeit systematisch einzubeziehen. Die Eltern werden als Experten ihrer Kinder einbezogen und ernst genommen. Dies findet seinen Niederschlag in gemeinsamen Entwicklungsgesprächen zwischen Eltern und Erzieher/innen. Wenn die Erziehungskompetenzen von Eltern auf diese Weise anerkannt, gestärkt und weiterentwickelt werden, dann erweisen sich Kindertageseinrichtungen nicht nur als Bildungsorte für Kinder, sondern auch für Eltern.

Zudem werden - wie auch bei den in NRW geförderten Familienzentren - neue integrierte Unterstützungs- und Bildungsangebote an den Kindertageseinrichtungen erprobt und realisiert. Kinder und Familien unterstützende Leistungen wie Angebote der Eltern-, Familien- und Erziehungsberatung, der Familien- und Erwachsenenbildung, der Gesundheits- und der allgemeinen Sozialberatung werden in den Kindertageseinrichtungen gebündelt und qualitativ weiter entwickelt. Den Familien im Stadtteil wird so ein ganzheitliches Angebot über die Kindertageseinrichtung "aus einer Hand" zugänglich gemacht.
Das Konzept der Early Excellence Centres ist kein Modell, das eins zu eins übertragen werden könnte. Vielmehr muss jede Einrichtung, die sich in diese Richtung entwickeln will, ihren eigenen Weg gehen und dabei vor allem auch die eigenen Stärken einbeziehen. Und es kein Modell, das etwa auf "Knopfdruck" entsteht, sondern seine Zeit braucht.


Wie soll das Modell umgesetzt werden?

- Durch ein Programm, das sukzessive alle städtischen Kindertageseinrichtungen einbezieht
Im Jahre 2008 wurde - im Rahmen eines Pilotprojektes - in drei städtischen Kindertageneinrichtungen mit der Implementierung dieses innovativen Konzepts für die qualitative pädagogische Arbeit, orientiert an der Early Excellence-Idee, begonnen.
Zum Kindergartenjahr 2009/2010 soll der Transferprozess in weitere städtische Kindertageseinrichtungen beginnen. Zunächst sollen drei weitere städtische Kindertageseinrichtungen im Rahmen der nächsten Projektphase die Möglichkeit erhalten, diesen pädagogischen Ansatz zu erproben.

Die Stadt Mülheim an der Ruhr legt bei der Auswahl der Projektstandorte besonders Augenmerk auf Sozialräume, in denen Kinder und Familien leben, die einen hohen Bedarf an Bildungsförderung, wie vor allem viele Kinder mit Migrationshintergrund, haben.
Dies erfordert von den teilnehmenden Einrichtungen die Einführung einer kontinuierlichen Qualitätsentwicklung und einer damit verbundenen umfassenden Personal- und Organisationsentwicklung. Entscheidend ist die Weiterentwicklung des gesamten Teams der jeweiligen Einrichtung. Für die Einrichtungen ergibt sich die Gelegenheit, an einem zukunftsweisenden, innovativen Projekt mitzuwirken. Für die Mitarbeiter/innen eröffnen sich Chancen zur individuellen beruflichen Weiterqualifizierung.

Die Weiterentwicklung der Teams in den drei Kindertageseinrichtungen wird durch dafür qualifizierte Moderatorinnen unterstützt und fachlich begleitet. Die Moderatorinnen werden durch das Pestalozzi-Fröbel-Haus in Berlin für diese Tätigkeit fortgebildet.
Die Leiter/innen der am Projekt teilnehmenden Einrichtungen wurden u.a. durch das Pestalozzi-Fröbel-Haus in Berlin für dieses Tätigkeit fortgebildet.
Die am Projekt teilnehmenden Einrichtungen werden ebenfalls an Fortbildungen des Pestalozzi-Fröbel-Haus partizipieren.

Entscheidend für den Erfolg des Projektes ist letztlich, ob und wie die Veränderungen in den Einrichtungen im Alltag umgesetzt werden. Voraussetzung dafür ist, dass das Team der jeweiligen Einrichtung hinter dem Projekt steht und gemeinsam die Weiterentwicklung der Kindertageseinrichtung wünscht und betreibt. Kern des Prozesses ist deshalb die verbindliche, kontinuierliche und gemeinsame Fortbildung des gesamten Teams. Die Fortbildung setzt an den konkreten praktischen Anforderungen in der jeweiligen Einrichtung an und unterstützt die Entwicklung in der Einrichtung nahe am alltäglichen Handeln. Am Ende der gemeinsamen Fortbildungen werden jeweils konkrete Vereinbarungen für das weitere Vorgehen und die weitere Arbeit getroffen, die in der folgenden Zeit abgestimmt im Team mit Unterstützung durch die Moderatorinnen umgesetzt werden. In den darauf folgenden Fortbildungen wird der Grad der Umsetzung reflektiert und überprüft.

Der gesamte Entwicklungsprozess wird fortlaufend in Berichten dokumentiert.

Kontakt


Stand: 01.03.2011

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