Zweite Landschaftsplanänderung, Änderungsbereich 2a - Stockweg

Rücknahme des Landschaftsschutzes im LSG 2.2.2.15 um baulich genutzte Flächen und Arrondierungsflächen am Stockweg

Im Stadtteil Selbeck ist der Ortskern nicht in den Landschaftsplan einbezogen, da hier die Wohnnutzung Vorrang hat. Im westlichen Bereich des Stockweges haben sich im Laufe der Zeit immer mehr Wohnhäuser angesiedelt, so dass es schwierig ist, eine geeignete Grenze zwischen der Wohnnutzung und dem angrenzenden Landschaftsschutz zu finden. Teilweise wurde Baurecht vor Gericht erfolgreich eingeklagt. Es ist ein im Zusammenhang bebauter Ortsteil mit angrenzender Splitterbebauung entstanden.

Im Rahmen der zweiten Änderung sollen sowohl für die Nord- wie auch Südseite des Stockweges neue sinnvolle Arrondierungen gefunden werden und die unmittelbare Bebauung am Stockweg aus dem Landschaftsschutz entlassen werden. Die Ver- und Gebote eines Landschaftsschutzgebietes sind bei der vorhandenen Bebauung nicht mehr sinnvoll und führen zu Konflikten, die nicht gewollt sind. Eine saubere Trennung zwischen Wohnnutzung und geschützter Landschaft ist unumgänglich.

Südlich des Stockweges wurde die LSG-Grenze westlich einer alten, landwirtschaftlichen Hofanlage gelegt, die heute nicht mehr so genutzt wird. Die Tiefe der Grundstücke liegt zwischen 45 und 50 m wie bei der restlichen Bebauung.
Nördlich des Stockweges liegt die Grenze vor einer landwirtschaftlich genutzten Fläche und einem Zufahrtsweg zu einem einzelnen bebauten Grundstück, das im Landschaftsschutz verbleiben soll, um nicht noch weitere Grundstücke für eine Bebauung zu erschließen.

Karte des Landschaftsplan-Änderungsbereichs

Ausschnitt aus der aktuellen Festsetzungskarte (Änderungsbereich blau markiert):

Karte des Landschaftsplan-Änderungsbereichs

Entwurf der geänderten Festsetzungskarte (Änderungsbereich blau markiert):

Zeichenerklärung / Legende

Das LSG 2.2.2.15 „Broich-Speldorfer Wald und Lintorfer Mark“ ist 901,9 ha groß und soll um eine Fläche von 2,7 ha verkleinert werden.
Hinsichtlich des Artenschutzes wird eine Potentialanalyse Aufschluss darüber geben, ob streng geschützte Arten bzw. planungsrelevante Arten vorkommen.
Ob Verbotstatbestände nach § 44 BNatSchG ausgelöst werden, ist im Rahmen von zukünftigen konkreten Bauanträgen zu prüfen.
Eine Umweltprüfung wird im weiteren Verfahren durchgeführt.

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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Amt für Umweltschutz der Stadt Mülheim an der Ruhr unter den unten genannten Kontaktdaten.

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Stand: 02.06.2014

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