31. Gesamtausstellung des Westdeutschen Künstlerbundes e.V. 2005 … Lohn der Arbeit …
Das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr ist - neben Herne (2X), Gelsenkirchen und Oberhausen - einer der fünf Orte, an denen die 31. Gesamtausstellung des Westdeutschen Künstlerbundes e. V. in diesem Jahr ausgetragen wird.
Die Jury hatte sich dazu entschieden, in jedem der an der Ausstellung beteiligten Häuser eine besondere Seite der künstlerischen Produktivität der Mitglieder und Gäste des Westdeutschen Künstlerbundes in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken. In Mülheim bilden Fotografie und Video mit 17 Beiträgen einen besonderen Schwerpunkt. Die Fotografien spiegeln die ganze mögliche Bandbreite des Umgangs mit dem Medium sowohl in Schwarzweiß als auch in Farbe wider. Sie reicht vom Fotoexperiment mit Farbfolien oder dem Computer über Fotoinszenierungen mit Spielzeugpuppen bis zu nüchterner Dokumentarfotografie und medienkritischen Arbeiten. Immer wieder begegnen wir dem Thema der Stadt mit ihren architektonischen Kuriositäten, auf die uns der geschärfte Fotografenblick aufmerksam macht. Zugleich berichten die Arbeiten, wenngleich oft bloß indirekt vom Menschen und seiner Bewegung durch Räume. Gehen die Beiträge der Fotografen und Videokünstler stets von der Realität aus, die es zu durchleuchten und mit einem anderen Blick wahrzunehmen gilt, so sind die in Mülheim versammelten 4 Malereipositionen und die 5 Beiträge aus dem Bereich Bildhauerei, Objekt- und Installationskunst einem ähnlich realistischen Zugriff auf Gesehenes und Erlebtes verpflichtet. Seien es gemalte Landschaften, Porträts, Stillleben oder skulpturale Arrangements – sie alle vermögen von Stadträumen und Innenräumen, Landschaften, Menschen und deren Befindlichkeiten zu erzählen. Außerdem sind 4 österreichische Künstlerinnen und Künstler in Mülheim zu Gast, deren Werke mit ihren abstrakten Tendenzen im Kontext der Präsentation eine Sonderstellung einnehmen. Zu ihren Beiträgen im ersten Obergeschoss führt die Ausstellung vom Foyer über die beiden Wechselausstellungsräume im Erdgeschoss und das ebenfalls bespielte Treppenhaus.
Die Künstlerinnen und Künstler im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr:
Albert Borchardt, Martin Brand, Martin Brüger, Carsten Gliese, Nikola Hamacher, Almuth Hickl, Christel Koerdt, Wilhelm Kreimeyer, Anetta Küchler-Mocny, Reinhild Kuhn, Mi Kyung Lee, Seraphina Lenz, Ulrich Ludewig, Michael Müller, Reiner Nachtwey, Ursula Neugebauer, Stefanie Pech, Dirk Pleyer, Walter Schernstein, Mira Schumann, Walther Schwiete, Martina Siefert, Elly Valk-Verhejen, Claus van Bebber, Leo van der Kleij und Petra Warrass.
Die Gäste aus Österreich im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr:
Gerhard Frömel, Hans Kienesberger, Franz Linschinger und Christine Moser.
Ausstellungsgespräch mit 3 AusstellungsteilnehmerInnen und Dr. Beate Ermacora am Sonntag, dem 18. September 2005, um 11.00 Uhr. Sonntagsführungen in der Ausstellung am: 11. September, 2. Oktober und 16. Oktober 2005, jeweils 11.00 Uhr
Dr. Beate Ermacora, Museumsdirektorin

Mira Schumann, Schinkenzimmer, 10x20x10 cm, 2002

Ulrich Ludewig, Deutsche Standorte, 2002 - 05

Dirk Pleyer, Zeit 1/I-05, Zeit 1/II-05, Zeit 1/II-05, 2005
Fotos: Walter Schernstein
Kontakt
Stand: 02.09.2005













[schließen]
Bookmarken bei