Archiv-Beitrag vom 30.01.20123D-Stadtmodell zwischen Essen, Duisburg und Mülheim

Kooperationsvertrag 3D-Stadtmodell zwischen Essen, Duisburg und Mülheim an der Ruhr am 23. Januar 2012 geschlossen

Die Städte Essen, Mülheim an der Ruhr und Duisburg sind seit Jahren durch Kooperationen im Bereich der Geoinformationswirtschaft verbunden. Jetzt machen die drei Städte gemeinsam einen weiteren Schritt in Richtung zukunftsorientierter Nutzung von Geodaten.

Mülheim an der Ruhr und Essen sind - neben der Universität Duisburg-Essen, der Industrie- und Handelskammer Ruhr, der Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (EWG), der Mülheim & Business GmbH sowie dem Regionalverband Ruhr (RVR) - Gründungsmitglieder des „GeoZentrum-Ruhr“, das im Dezember 2006 ins Leben gerufen wurde. Ein wesentliches Thema dabei war der Aufbau eines gemeinsamen 3D-Stadtmodells.

Der Essener Stadtdirektor Jürgen Best (links), Helga Sander (Mitte), Dezernentin für Umwelt, Planen und Bauen der Stadt Mülheim an der Ruhr und der Duisburg Stadtdirektor Dr. Peter Greulich (rechts) unterzeichneten gemeinsam am 23.1.2012 den Kooperationsvertrag zum 3D-Stadtmodell.

Der Essener Stadtdirektor Jürgen Best (links), Helga Sander (Mitte), Dezernentin für Umwelt, Planen und Bauen der Stadt Mülheim an der Ruhr und der Duisburger Stadtdirektor Dr. Peter Greulich (rechts) unterzeichneten am 23. Januar 2012 gemeinsam den Kooperationsvertrag zum 3D-Stadtmodell. 

(Foto: Stadt Essen)
 

Um den von der Stadt Essen erstellten und vorgehaltenen 3D-Datenbestand gemeinsam effektiver nutzen und Mehrwerte abschöpfen zu können, beabsichtigen die Städte Duisburg, Essen und Mülheim an der Ruhr die bestehenden Daten für ihre Stadtgebiete gemeinsam zur Verfügung zu stellen. Neben der stadtinternen Versorgung mit 3D Geobasisdaten, soll die gemeinsame Grundlage dazu betragen, auch städteübergreifende Fragestellungen, zum Beispiel für energetische Betrachtungen, zur Lärm- und Feinstaubausbreitungen, bei der Planung von Leitungs-, Verkehrstraßen und ÖPNV sowie bei Grund- und Oberflächenwasserberechnungen zu unterstützen. Damit rücken die „bunten Bilder im 3D-Stadtmodell“ in den Bereich hoheitlicher Aufgaben.

Das Stadtmodell Duisburg, Mülheim, Essen umfasst circa 450 Quadratkilometer Fläche, beinhaltet ein hochauflösendes Geländemodell, circa 428.000 Gebäude und 1,7 Millionen Baumstandorte. Diese Datenmengen werden mit Hilfe von modernen Methoden, wie etwa Laservermessungen, erfasst und ausgewertet.

"Ich freue mich", so Amtsleiter Matthias Lincke, "dass wir die Unterzeichnung dieses 3D-Vertrages abschließend mit der Beigeordneten Helga Sander im Januar umsetzen konnten. Sie hat das Amt 62 über all die Jahre sehr unterstützt in den Fragen der interkommunalen Zusammenarbeit. Um in weiterführenden geodätischen Fragestellungen mit von der Partie zu sein, wird Kooperation immer wichtiger."

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Stand: 30.01.2012

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