Archiv-Beitrag vom 02.04.2013Älter werden in Deutschland

Informationsreihe für türkische Mitbürger startet wieder am 9. April 2013

Migration & Geschichte: Mein Opa Keko/Familie FiratAnfang der sechziger Jahre hat Deutschland Arbeitnehmer aus verschiedenen Ländern angeworben. Diese sogenannte „erste Generation“ der Arbeitsmigranten wird nun alt. In Mülheim an der Ruhr gibt es viele ältere Menschen aus der Türkei. Die meisten SeniorInnen türkischer Herkunft werden, wenngleich sich viele von ihnen wünschen in ihre Heimat zurück ziehen zu können, auch im hohen Alter und bis zu ihrem Lebensende in Deutschland bleiben.

Wie ist aber deren Versorgung gesichert? Können sie zum Beispiel davon ausgehen, dass ihre Kinder für sie sorgen werden? Welche sozialen Hilfeleistungen stehen ihnen zur Verfügung? Da die Kenntnisse über die Angebote der deutschen Altenhilfe bei vielen älteren Migranten unzureichend sind, stehen diese Fragen im Mittelpunkt der Informationsreihe „Älter werden in Deutschland“, die nun zum dritten Mal am 9. April 2013 um 18 Uhr im AWO Begegnungs- und Servicezentrum an der Bahnstraße 18 stattfindet.

Bei dieser Informationsreihe, die dann fortlaufend jeweils dienstags ab 18 Uhr mit jeweils neuen Themen weiter läuft, erhalten interessierte Menschen aus der Türkei Informationen zu den Angeboten für SeniorInnen in Mülheim an der Ruhr. Unter anderem werden diese mit Videofilmen, Fotopräsentationen und einer Exkursion vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Leistungen, die dazu beitragen, weiterhin selbstständig im eigenen Umfeld zu leben. Dabei werden die TeilnehmerInnen nach ihrer persönlichen Meinung gefragt, welche Angebote sie für attraktiv halten und welche sie für ihre Bedürfnisse passend finden.

Die Zahl der Kooperationspartner, die in diesem Jahr unter Leitung der AWO und des Sozialamtes mitmachen hat sich erhöht. Die türkischen Sozialdemokraten, der Alevitische Kulturverein, Vertreter der türkischen Vereine und erstmals die neue Koordinierungsstelle Integration kooperieren hier mit der AG Eppinghofen des Netzwerkes der Generationen.

Wer sich näher informieren möchte, sollte sich an Elke Domann-Jurkiewicz, Telefon 0208/45003135 oder Ismail Alacayir 0208/38679836 vom Alevitischen Kulturzentrum e.V. wenden.

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Stand: 02.04.2013

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