Archiv-Beitrag vom 29.01.2009Aktion ab 2. Februar: Wärmebildaufnahmen geben Auskunft über Energieverluste durch Dach und Wände

Wenn es draußen richtig knackig kalt ist, wird's oft auch drinnen ungemütlich: Wärmeverluste durch Fenster, Türen oder Wände, und Wärmebrücken, die unangenehme Kältezonen im Innenraum hervorrufen, werden dann körperlich spürbar. Bei mäßigen Temperaturen nimmt man oft gar nicht wahr, dass die eigenen vier Wände die teuer erkaufte Wärme schlecht halten. Strenge Fröste offenbaren jedoch Schwächen in der energetischen Verfassung der Gebäudehülle – und man ahnt, dass auch während mäßiger Niedrigtemperaturen draußen der schleichende Verlust an Heizenergie durch schlecht gedämmte Teile der Gebäudehülle beträchtlichen Umfang erreichen kann.

Energieverluste sind teuer. Sie zu minimieren schont den Geldbeutel und wirkt sich positiv gegen klimaschädigende Energieerzeugung aus. Die ersten Schritte in diese Richtung sollten über eine Bestandsaufnahme und die Klärung der Fragen erfolgen:

 

  • Wie gut oder wie schlecht ist das genutzte Gebäude gegen Wärmeverluste geschützt?
  • Wo genau sind eventuell vorhandene Schwachstellen?

 

Hervorragend geeignet für diesen Zweck ist hier das Verfahren der Wärmebildaufnahme bzw. Thermografie.

Das Amt für Umweltschutz bietet in Kooperation mit einem Fachunternehmen Hauseigentümern die Möglichkeit, mittels Wärmebildaufnahmen (Thermogramme) eine Schwachstellenanalyse des Gebäudes durchzuführen. Die Auftraggeber erhalten differenziert ausgeführte Thermogramme der abgebildeten Gebäudeseiten, die auch objektbezogen erläutert und bewertet sind.

Thermogramme und Erläuterungen werden dem Auftrageber in Form eines Thermografieberichtes ausgehändigt. Der Bericht enthält darüber hinaus auch detaillierte Ausführungen zum Wärmerückhaltevermögen verschiedener Gebäudehüllenkomponenten (z.B. Außenwände, Dach, Fenster etc.) und Hinweise auf weitere Energieeinsparpotenziale, so dass der Auftraggeber zusätzliche Hintergrundinformationen für eine Abschätzung der Gebäudeverfassung nutzen kann. Die Aktionsangebote beziehen sich auf Gebäude in Mülheim an der Ruhr; antragsberechtigt sind ausschließlich jeweils die Hauseigentümer. Die Aktion ist beschränkt auf Ein- bis Zweifamilienhäuser und Häuser mit drei bis sechs Wohneinheiten. Leistungsumfang und Preise:

 

Ein- bis Zweifamilienhäuser (keine Doppelhäuser)

Ein Thermogramm der Fassade mit spezifizierter Stellungnahme pauschal für 75,00 EUR. Die Ausfertigung umfasst eine Stellungnahme, Hinweise zum Ergebnis des objektbezogenen Thermogramms, Erläuterungen zur Methode der Thermografie und allgemeine Energieeinsparhinweise durch bauliche Maßnahmen.

Für die thermografische Erfassung und Bearbeitung jeder weiteren Gebäudeseite erhöht sich der Preis um je 25,00 EUR (max. bei freistehendem Gebäude also 150,00 EUR).

 

Gebäude von drei bis sechs Wohneinheiten:

125,00 EUR für das Thermogramm der Fassade und

50,00 EUR für die Erfassung und Bearbeitung jeder weiteren Gebäudeseite (max. demnach 275,00 EUR). Die schriftliche Dokumentation entspricht dem o.g. Umfang.

Aufträge für ein Thermogramm können entweder online unter www.muelheim-ruhr.de oder postalisch mittels Anmeldeformular erteilt werden. Das Faltblatt liegt u.a. im Foyer des Technischen Rathauses, Hans-Böckler-Platz 5, zur Verteilung aus oder kann telefonisch bei der Umweltberatung des Amtes für Umweltschutz unter der Rufnummer 0208 455 7008 oder per Email an versenden angefordert werden. Beginn der Aktion: Montag, 2. Februar!

Antrag Thermografie mh-2009

Kontakt


Stand: 30.01.2009

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