Sonstige Veröffentlichungen zur Mülheimer Geschichte

 

Mülheimer Unternehmer und Pioniere im 19. und 20. Jahrhundert
Flexibel - Kreativ - Innovativ
Hrsg. von Horst A. Wessel im Auftrag des Fördervereins Gründer- und Unternehmermuseum Mülheim an der Ruhr e.V.
Klartext Verlag Essen, 2012.

 

Dieses Kompendium ist die Fortsetzung des 2006 erschienenen Werkes "Mülheimer Unternehmer - Pioniere der Wirtschaft". Behandelt werden die Unternehmer(familien) Becker, Conle, Dinkelbach, Fischer, Gerstel, Gothe, Haage, Härle, Hofer, Kannengießer, von der Linden, Neumann, Schafstall, Schauenburg, Schwarz, Stens, Stinnes, Thyssen, Turck, Vehar, Wallmann, Wernert, Winnesberg, Wüllenkemper und Ziegler.

 

Bärbel Essers:
Volkszählung 1861 - Auf den Spuren Mülheimer Familien
Band 5: Menden, Raadt und Haarzopf

Mülheim an der Ruhr, 2011.

 

Nach den ersten vier Bänden über Speldorf (2008), Broich (2009), Eppinghofen (2010) und Mellinghofen (2010) geht es im fünften Band der Reihe um die Einwohner von Menden, Raadt und Haarzopf. Grundlage dieser Veröffentlichung sind wie bei den vorherigen Bänden die preußischen Volkszählungslisten von 1861 aus dem NRW Landesarchiv in Düsseldorf.

 

Barbara Kaufhold:
Leben am Fluss - Mülheim an der Ruhr

Klartext Verlag Essen, 2011.

 

Die neue Kulturgeschichte über Mülheim an der Ruhr richtet den Blick auf den Fluss. Sie zeigt die Ruhr mit ihrer wechselvollen Bedeutung über Jahrhunderte: von den Anfängen schriftlicher Überlieferung bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Über 200 Abbildungen, eine Vielzahl aus privaten Sammlungen, machen das Buch zu einem visuellen wie verbalen "Fischzug" durch die Geschichte des Flusses und seiner Stadt.

 

Ulrich von den Steinen:
Expeditionen am Amazonas. Der Ethnologe Karl von den Steinen (1855-1929)

Mit einem Geleitwort von Mark Münzel.
Böhlau Verlag Köln, 2010.

Der Arzt Karl von den Steinen war einer der bekanntesten Forschungsreisenden seiner Zeit. In den Jahren 1884 und 1887 brach er zu den letzten weißen Flecken auf der Landkarte Südamerikas auf: Das unbekannte Quellengebiet des Xingu, eines südlichen Zuflusses des Amazonas, sollte erforscht werden. Er traf dort auf Indianerstämme, die nie zuvor weiße Menschen gesehen hatten. Die vorliegende Biographie, die neben den Expeditionsreisen das gesamte Leben des Forschers portraitiert, zeigt von den Steinen als entschiedenen Gegner von Rassismus und politischen Okkupationsgelüsten. Er sollte einer der ersten sein, der von seinen Expeditionen nicht nur Exponate und Tagebücher mitbrachte, sondern auch ein neues Bild vom Menschen, seinen Wurzeln und seiner Entwicklung aus urzeitlicher Kultur.

 

August Thyssen und Heinrich Thyssen-Bornemisza -
Briefe einer Industriellenfamilie 1919-1926
Hrsg. von Manfred Rasch.
Bearbeitet und annotiert von Carl-Friedrich Baumann und Vera Schmidt.
Klartext Verlag Essen, 2010.

 

Die hier veröffentlichten Briefe der Industriellenfamilie Thyssen sind zwischen 1919 und 1926 entstanden, in einer Zeit, die durch die Folgen des Ersten Weltkriegs und die politischen Veränderungen geprägt war. Ein Großteil der abgedruckten Korrespondenz erfolgte zwischen August Thyssen (1842-1926) und seinem jüngsten Sohn Heinrich Thyssen-Bornemisza (1875-1947). Persönliches und Privates wird in den Briefen ebenso behandelt wie zahlreiche Themen zur Unternehmenspolitik, zu Personalfragen, zu Unternehmensbeteiligungen und zum Umgang mit anderen Unternehmern.

 

 

Hartmut Traub:
Gott hat ja mit jedem so seinen Extraplan
Der Maler und Graphiker Daniel Traub - Kunst und Leben in einem bewegten Jahrhundert

Klartext Verlag Essen, 2009.

 

In sechs Kapiteln werden wichtige Lebensstationen und Erfahrungshorizonte des Mülheimer Malers und Graphikers Daniel Traub aufgezeigt, die einen Zugang zum Verständnis seines Lebens und seines Werks eröffnen. Das Buch zeigt anhand des ereignisreichen Künsterlebens auch ein Stück Regionalgeschichte.

 

Zeugen der Stadtgeschichte -
Baudenkmäler und historische Orte in Mülheim an der Ruhr.
Hrsg. vom Geschichtsverein Mülheim an der Ruhr e.V.
Klartext Verlag Essen, 2008.

 

Die Baudenkmäler und historischen Orte in Mülheim an der Ruhr zeigen, wie vielfältig und spannungsvoll die Entwicklung der Stadt am Fluss von den Anfängen bis zur Großstadt verlaufen ist. Das Buch stellt wichtige steinerne "Zeugen der Stadtgeschichte" vor und beleuchtet ihre Entstehung und Entwicklung im Laufe der Zeit. Historisches Bildmaterial und aktuelle Fotografien ergänzen die einzelnen Beiträge. So entsteht eine Bau- und Stadtgeschichte, die sowohl dem Bürger als auch dem Gast einen anschaulichen, spannenden Blick auf die historische Vielfalt Mülheims an der Ruhr ermöglicht.

 

 

Mülheim an der Ruhr -
Ein historischer Bildband über die Stadt im Ruhrgebiet.

Mit einer Einleitung von Dr. Kai Rawe.
Sutton Verlag Erfurt, 2008.

Die Mitarbeiter des Stadtarchivs Mülheim an der Ruhr haben rund 200 Fotografien aus den Bildbeständen des Archivs ausgewählt, die die Geschichte der Stadt und ihrer Menschen von den 1880er Jahren bis in die 1970er Jahre illustrieren. Die bislang überwiegend unveröffentlichten Fotografien zeigen nicht nur den Wandel des Stadtbildes, sondern vor allem die Mülheimer selbst, im Beruf, in der Schule oder bei Festen und Veranstaltungen. Der Bildband lädt ein zu einer unterhaltsamen Reise durch neun Jahrzehnte Stadtgeschichte und ruft längst vergessen Geglaubtes wieder ins Gedächtnis.

 

Hans-Werner Nierhaus:
Die Stadt Mülheim an der Ruhr und der Zweite Weltkrieg 1939-1945

276 Seiten, zahlr. Abbildungen
Klartext Verlag Essen, 2007.

 

Der Autor Hans-Werner Nierhaus, Geschichtslehrer am Mülheimer Otto-Pankok-Gymnasium, geht den gesellschaftlichen, politischen, kulturellen und militärischen Aspekten der Kriegsjahre nach. Er verdeutlicht an vielen Beispielen, was in Mülheim geschah, stellt das Thema aber auch in den Gesamtkontext des von den Nationalsozialisten angezettelten Krieges.

 

Mülheimer Unternehmer: Pioniere der Wirtschaft
Unternehmergeschichte in der Stadt am Fluss seit dem Ende des 18. Jahrhunderts
Hrsg. von Horst A. Wessel im Auftrag des Fördervereins Gründer- und Unternehmermuseum Mülheim an der Ruhr e.V.
Klartext Verlag Essen, 2006.

 

Mülheims Wirtschaftsgeschichte seit dem Ende des 18. Jahrhunderts - kompakt und übersichtlich dargestellt sowie spannend erzählt im Spiegel der Biografien von 27 bekannten und weniger bekannten, bedeutenden Pionier-Unternehmern und -Unternehmerfamilien.

 

Barbara Kaufhold:
Glauben unter dem Nationalsozialismus in Mülheim an der Ruhr
-
Bekennende Kirche und Deutsche Christen, Christen jüdischer Herkunft, Freikirchen und freie Werke sowie Widerstand in der katholischen Kirche.
Hrsg. vom Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte
Klartext Verlag Essen, 2006.

 

Nach der Reformation evangelisch geprägt, entwickelte sich in Mülheim ein reges religiöses Leben, bereichert durch eine jüdische Gemeinde und ungewöhnlich viele Freikirchen und freie Werke. Zeitzeugenberichte und Dokumente liefern eine bewegende Darstellung der evangelischen Kirche unter dem Nationalsozialismus. Das  Buch widmet sich auch der Situation der übrigen religiösen Gemeinschaften von den Zeugen Jehovas bis zur katholischen Kirche.

 

Barbara Kaufhold:
Jüdisches Leben in Mülheim an der Ruhr

Hrsg. vom Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte
Klartext Verlag Essen, 2004.

 

Seit fast 500 Jahren leben Juden in Mülheim an der Ruhr, als geduldete Minderheit, als freie oder als ihrer Rechte beraubte Bürger. Dieses Buch führt durch die Jahrhunderte - von den ersten Anfängen bis zur Emanzipation und der Blüte der Gemeinde im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Ein Überblick mit zahlreichen Dokumenten und Abbildungen sowie einer erweiterten Namensliste.

 

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Stand: 26.04.2012

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