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Pressemitteilung Januar 2018

Sinkende Arbeitslosigkeit zum Jahresende

Im Dezember 2017 sank die Anzahl der von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen in Mülheim an der Ruhr. Waren im November noch insgesamt 6.510 Personen arbeitslos, so waren es im Dezember mit 6.440 insgesamt 70 Personen weniger. Dieser Rückgang zeigte sich in beiden Rechtskreisen: Im November meldete die Agentur für Arbeit 1.537 Arbeitslose, im Dezember waren es mit 1.500 Personen 37 weniger, der Rückgang beträgt damit ca. 2,4%. Auch die Sozialagentur meldete im Dezember 33 Arbeitslose weniger als im Vormonat, womit die Arbeitslosenzahl im SGB II auf 4.940 sank. Da die Gesamtzahl der Arbeitslosen im SGB II mehr als dreimal so hoch ist wie im SGB III, ist der relative Rückgang im SGB II mit 0,7% deutlich geringer.

Abbildung 1: Arbeitslose in Mülheim an der Ruhr nach Rechtskreisen 2010 bis 2016 (Jahresdurchschnitts-werte) und Januar bis Dezember 2017 (absolut)

Die absoluten Veränderungen in den Rechtskreisen sind so marginal, dass sie sich nicht auf die differenzierten Arbeitslosenquoten auswirken. Sie bleiben jeweils konstant bei 1,8% im SGB III und bei 5,9% im SGB II. In der Summe sinkt die Quote allerdings um 0,1 Prozentpunkte auf 7,7%.

Die Anzahl der Maßnahmeteilnahmen ist im SGB II geringfügig gesunken, wodurch die Unterbeschäftigung insgesamt gesunken ist. Mit 2.659 Maßnahmeteilnahmen bzw. kurzfristig Arbeitsunfähigen im Dezember meldete die Sozialagentur insgesamt 16 Teilnahmen weniger als im Vormonat (-0,6%). Im Dezember waren somit insgesamt 7.599 Leistungsempfänger unterbeschäftigt (Arbeitslosigkeit plus Maßnahme-teilnahme). Am stärksten frequentiert waren im Dezember wieder die Maßnahmen im Rahmen der Aktivierung und beruflichen Eingliederung mit insgesamt 973 Teilnahmen (12 weniger als im November). An fremdgeförderten Maßnahmen nahmen 876 Leistungsberechtigte teil (3 mehr als im Vormonat). An Arbeitsgelegenheiten nahmen 221 Leistungsberechtigte teil (15 weniger) und an einer beruflichen Weiterbildung nahmen 118 Personen teil (eine Teilnahme mehr).

Stagnation der Hilfebedürftigkeit im Dezember

Nachdem die Anzahl der auf Unterstützungsleistungen angewiesenen Menschen in Mülheim an der Ruhr seit dem Sommer gesunken ist (von 21.148 im Juli 2017 auf 20.940 im November 2017), stagniert die Entwicklung im Dezember. Die Sozialagentur meldete insgesamt acht Personen mehr als im Vormonat (<0,1%), die sich im Leistungsbezug befinden. Die Gesamtzahl lag am Jahresende somit bei 20.948 Personen, die regelhaft auf Unterstützungsleistungen nach dem SGB II angewiesen waren. Die Anzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten sank zwischen November und Dezember um sechs Personen von 14.332 auf 14.326. Der Bestand der nicht erwerbsfähigen Leistungsberechtigten stieg hingegen um 14 Personen von 6.608 auf 6.622 Personen an. Die Regelleistungsbeziehenden lebten im Dezember in insgesamt 10.221 Bedarfsgemeinschaften, 10 weniger im Vergleich zum Vormonat. Es kommen nochmal 474 Personen hinzu, die gar keine oder nicht regelmäßig SGB II-Leistungen beziehen, aber mit in den Bedarfsgemeinschaften leben.

Der Trend, nach dem die Anzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten sowie die Anzahl der Bedarfsgemeinschaften, in denen sie leben, abnimmt, die Anzahl der Kinder in den Bedarfsgemeinschaften aber zunimmt, setzt sich auch im Dezember weiter fort.

Abbildung 2:	Leistungsberechtigte, erwerbsfähige Leistungsberechtigte und Bedarfsgemeinschaften in Mülheim an der Ruhr 2010 bis 2016  (Jahresdurchschnittswerte) und Januar bis Dezember 2017 (absolut)

 

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Stand: 04.01.2018

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