Aktuelles der RAA: Mentoring für junge Frauen

Mentoring für junge Frauen mit Zuwanderungsgeschichte

Ein landesweites Vorhaben mit Beteiligung der RAA Mülheim an der Ruhr

Im September 2010 fiel der dritte Startschuss für das Projekt "Neue Wege in den Beruf" in mittlerweile 16 Städten Nordrhein Westfalens. Voraussichtlich 150 Schülerinnen des 9. bis 13. Jahrgangs und rund 130 Mentorinnen nahmen teil und Mülheim an der Ruhr war – wie bereits im Vorjahr – wieder dabei.

Mentorinnen sind berufserfahrene Frauen aus der Wirtschaft und Verwaltung, Kammern und Verbänden, die ihr Wissen und ihre Kontakte ehrenamtlich zur Verfügung stellen.

                   Diese Datei enthält eine Grafik über das Mentoring der RAA 2010.

Mentees sind engagierte und gute Schülerinnen der Klassen 9 bis 13. Die Aufnahme von Mentees und Mentorinnen erfolgt über ein Bewerbungsverfahren.

Ziel des Vorhabens ist es, junge Frauen mit Zuwanderungsgeschichte beim Übergang von der Schule in den Beruf, z.B. bei der Ausbildungsplatzsuche oder Studienfachwahl zu unterstützen. Durch die Zusammenarbeit mit einer Mentorin erhalten junge Frauen mit Zuwanderungsgeschichte aus erster Hand einen Einblick in die Berufswelt, Zugang zu Kontakten und Insider-Wissen in Sachen Ausbildungsplatzsuche oder Studien- und Berufswahl. Die Mentorinnen ihrerseits lernen die Lebensumstände- und hintergründe ihrer jugendlichen Mentees und deren Zuwanderungsgeschichte kennen.

Mentorinnen und Mentees profitieren außerdem von der fachkundigen Unterstützung durch die Ansprechpartner in der lokalen RAA und das Projektteam des "Zentrum Frau in Beruf und Technik (ZFBT)". In begleitenden Veranstaltungen erfahren sie Neues zu den Themen Migration, Beruf und Gleichstellung.    

                 Diese Grafik enthält ein Foto von dem diesjährigen Mentorentreffen der RAA.    

Das "Zentrum Frau in Beruf und Technik (ZFBT)" ist als Projektträger federführend für die Konzeption und Durchführung des Projektes verantwortlich. Die lokalen RAA (Regionale Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien), sind enge Kooperationspartner. Gemeinsam mit dem Projektteam des ZFBT und der Koordinierungsstelle beim nordrhein-westfälischen RAA-Verbund organisieren sie die Ansprache der Schülerinnen vor Ort, sind bei der Organisation und Durchführung des Rahmenprogramms aktiv eingebunden und begleiten die Mentoring-Paare über den Projektverlauf hinweg. Der Westdeutsche Handwerkskammertag (WHKT) unterstützt als Kooperationspartner über die Handwerksorganisationen, sowohl bei der Gewinnung von Mentorinnen als auch bei der Werbung für geeignete Ausbildungsstellen. Zudem arbeitet das ZFBT eng mit ZONTA International und PETEK e.V. zusammen, aus deren Mitgliederkreis Mentorinnen gewonnen werden.

                 Diese Grafik enthält ein Foto eines Mentorentreffen 2010.             

Finanziert wird das Projekt vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW und aus EU-Mitteln.

Nähere Informationen zum Projektträger finden Sie unter www.zfbt.de.

Näheres zum Projekt können Sie unter www.mentoring-neue-wege.de einsehen.

 

Kontakt


Stand: 24.11.2011

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