Anamorphose: Rarität für die Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films

Schenkung einer Rarität für das Museum zur Vorgeschichte des Films

Anamorphose der Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films. Im Bestand des Museums seit 2014. Schenkung von Gabriele Dheil-Hülse.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus einem glücklichen Zufall heraus ist die Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films neuer und stolzer Besitzer einer außergewöhnlichen Anamorphose – einem Bild, das nur mittels eines Spiegels erkennbar ist.

Die Geschichte hinter dieser Schenkung ist rührend: Im Wohnzimmer von Gabriele D’heil-Hülses Eltern in Ratingen hing schon in ihrer Kindheit ein Ölgemälde, aus dem kein Betrachter wirklich schlau wurde. Das Gemälde zeigt eine verzerrte Erscheinung, die offensichtlich keinen Sinn ergibt.

Aus sentimentalen Gründen blieb es aber im Besitz der Kunstinteressierten. Nach dem Tod der Eltern fristete die unverstandene Anamorphose nun, gut in Luftpolsterfolie verpackt, ihr Dasein bei Gabriele D’heil-Hülse und ihrem Mann.

Unverstanden… BIS das Ehepaar die Camera Obscura mit ihrem Museum besuchte: Beim Stöbern im Museum zur Vorgeschichte des Films entdeckten die beiden mit großem Interesse die ausgestellten Anamorphosen, lauschten den Erklärungen des Museumsleiters zu diesen Werken der optischen Täuschungen und verstanden zum ersten Mal den Sinn ihrer eigenen.

Nach über einem halben Jahrhundert war das Rätsel also endlich gelöst – und auch das Museum hatte die beiden sofort in seinen Bann gezogen. „Hier herrscht einfach so eine tolle Atmosphäre, die vor allem von der Leidenschaft der Mitarbeiter hervorgeht“, erklärte die Schenkerin hingerissen.

Auch das Museumsteam freute sich sehr: „Ich bin immer noch begeistert: Gezeichnete Anamorphosen sind relativ geläufig, aber mit Ölfarbe gemalte sind wirklich eine Rarität. Inzwischen konnten wir die Anamorphose auf circa 1790 datieren.

Besucher und Besucherinnen können den außergewöhnlichen Neuzugang im Café des Museums aus allen Blickwinkeln bestaunen.

Weitere Informationen zur Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films und aktuellen Ausstellungen finden Sie hier.

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Stand: 15.08.2017

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