Anmeldung einer Geburt

Schlafendes Neugeborenes, Hinweise zur Anmeldung einer Geburt

Sie haben ein Baby bekommen? Herzlichen Glückwunsch!

Sie sind glückliche Eltern geworden. Doch nicht nur Freunde und Verwandte wollen die freudige Nachricht hören, sondern auch das Standesamt!

Wir helfen Ihnen dabei: Hier sind alle wichtige Informationen zusammengefasst.

Die Geburt eines Kindes ist innerhalb einer Woche beim Standesamt des Geburtsortes anzuzeigen.

Das bedeutet: Auch wenn der neue Erdenbürger künftig in Mülheim zu Hause sein wird, wäre bei der Geburt beispielweise in einer Nachbarstadt das dortige Standesamt zuständig. Nur wenn das freudige Ereignis in Mülheim an der Ruhr stattgefunden hat, wenden Sie sich dazu bitte an das Mülheimer Standesamt!

Die Anmeldung einer Geburt kann von jeder Person ohne besondere Vollmacht durchgeführt werden, sofern alle erforderlichen Unterlagen vorgelegt werden.

Mitgebracht werden müssen:

  • Geburtsanzeige des Krankenhauses mit den Unterschriften der Eltern und der Angabe des Vornamens. Im Falle einer Hausgeburt erhalten Sie die Geburtsanzeige von Ihrer Hebamme oder Ihrem Arzt.

Zusätzlich:

Bei Eltern, die miteinander verheiratet sind:

  • Eheurkunde (bei Eheschließungen im Inland), Heiratsurkunde international oder mit deutscher Übersetzung (bei Eheschließungen im Ausland)
  • Personalausweise oder Reisepässe
  • Geburtsurkunde von beiden Elternteilen
  • Erklärung zur Namensführung des Kindes bei Eltern, die keinen gemeinsamen Ehenamen führen. Die Erklärung wird vor einem Standesbeamten abgegeben. 

Bei Eltern, die nicht miteinander verheiratet sind, wenn Sie die Eintragung des Vaters in den Geburtseintrag nicht wünschen:

  • Geburtsurkunde der Mutter oder beglaubigte Abschrift des Geburtsregisters; gegebenenfalls - wenn die Mutter nicht Deutsche ist - international oder mit deutscher Übersetzung
  • Personalausweis oder Reisepass
  • Bei geschiedenen Müttern das Scheidungsurteil

Bei Eltern, die nicht miteinander verheiratet sind, wenn Sie die Eintragung des Vaters in den Geburtseintrag wünschen, zusätzlich:

  • Geburtsurkunde des Vaters oder beglaubigte Abschrift des Geburtsregisters; gegebenenfalls - wenn der Vater nicht Deutscher ist - international oder mit deutscher Übersetzung
  • Personalausweis oder Reisepass
  • Vaterschaftsanerkennung: die Vaterschaft können Sie bereits vor der Geburt beim Sozialamt / Bereich Jugend anerkennen
  • Erklärung zum Geburtsnamen des Kindes, wenn das Kind den Familiennamen des Vaters erhalten soll. Die Erklärung wird vor einem Standesbeamten abgegeben.

Hinweis

Soll der Vater des Kindes sofort im Geburtseintrag genannt werden, muss die Vaterschaftsanerkennung vorab erfolgen. Die Urkunde hierüber, eine Geburts- oder Abstammungsurkunde des Vaters und sein Pass oder Personalausweis sind dann zusätzlich mitzubringen.

Baby schläft im Arm der Mutter. Die Geburt eines Kindes sollte innerhalb einer Woche beim Standesamt angezeigt werden.Ein besonderer Service für Sie:

Wenn Sie in der Frauenklinik im Evangelischen Krankenhaus (siehe auch Internetseite der Frauenklinik) entbinden, können Sie nach der Geburt Ihres Kindes die kompletten Unterlagen mit der entsprechenden Gebühr in der Verwaltung des Evangelischen Krankenhauses abgeben. Die Unterlagen werden dann mit der Geburtsanzeige des Krankenhauses zum Standesamt gebracht und können am nächsten Werktag in der Verwaltung der Klinik zusammen mit der Geburtsurkunde wieder abgeholt werden.

Selbstverständlich dürfen Sie Ihr Kind auch selbst beim Standesamt anmelden.

Gebühren

Gebühren werden für die Eintragung der Geburt nicht erhoben. Nur dann, wenn besondere Dienstleistungen beantragt werden, muss für diese Urkunden eine Gebühr bezahlt werden:

  • Geburtssurkunde: 10,- Euro
  • Internationale Geburtsurkunde: 10,- Euro
  • Jede weitere Urkunde: 5,- Euro
  • Eintrag in das internationale Stammbuch: 10,- Euro

Kontakt


Stand: 24.05.2017

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