Auf dem Weg zur Kulturhauptstadt 2010 – eine Region bewirbt sich – Mülheim steht in den Startlöchern

Hinter dem Titel "Kulturhauptstadt Europas" steht die Idee, Menschen einander näher zu bringen – durch Kultur. Mit diesem Ziel präsentieren sich jährlich unterschiedliche europäische Städte als internationale Kulturzentren und völkerverbindende Begegnungsorte. Im Jahr 2010 will das Ruhrgebiet, mit seinen 53 Städten und Gemeinden, zum kulturellen Austausch einladen. Menschen aus der ganzen Welt sollen den besonderem Charakter der Region entdecken.

Ein multikultureller Ballungsraum, der in seiner Dichte einzigartig in Deutschland und Europa ist. Unter dem Motto "Wandel durch Kultur – Kultur durch Wandel" will das Ruhrgebiet seine enorme Entwicklung und sein neues Selbstverständnis vorstellen. Aus dem einstigen Industrierevier ist eine vielseitige Region entstanden, deren Besucher einen außergewöhnlichen Reichtum an Kunst, Kultur und Subkulturen erleben. Die Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2010 wird im Ruhrgebiet als langfristiges und nachhaltiges Programm für die kulturelle Entwicklung der Region verstanden. Eine Möglichkeit, den bisherigen Wandlungsprozess weiter zu bewegen und voran zu bringen.

Verwaltungsvorstand, Foto: Walter Schernstein

Mülheims Stadtspitze steht hinter der Bewerbung: "Eine große Chance auch für unsere Stadt!"

 

 

Gemeinsam mit den Kulturschaffenden in Mülheim sind Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld und Kulturdezernent Hans-Theo Horn begeistert. OB Mühlenfeld: "Als Kulturmenschen wussten wir es schon lange, nun haben wir mit der Nominierung als Kandidat für die Kulturhauptstadt Europas 2010 eine weitere hochkarätige Bestätigung erhalten. Das Ruhrgebiet, die Kultur des Ruhrgebietes und damit auch Mülheim an der Ruhr, ist hauptstadtwürdig." Und Hans-Theo Horn ergänzt: "Kunst und Kultur sind für eine Stadt unverzichtbar. Sie geben einer Stadt Farbe und Fülle, Leben und Atem. Wir sind überzeugt davon, dass Kunst und Kultur eine Bedeutung haben, die weit über ihr herkömmliches Verständnis hinausgeht." In den nächsten Wochen und Monaten bis zur Entscheidung im Bundesrat in Berlin und natürlich danach in Brüssel gilt es, das Kulturfieber in unserer Stadt und im Ruhrgebiet weiter zu entfachen und die Begeisterung auch dort, wo die Entscheidung fallen wird, spürbar zu machen, so die Mülheimer Stadtspitze.

"Wir brauchen in Mülheim an der Ruhr unser Licht nicht unter den Scheffel zu stellen. Obwohl wir in unserer Stadt über keine Ikonen der Industriekultur verfügen, nationale kulturelle Aufmerksamkeit genießen gleichwohl auch einige unserer Veranstaltungen,"erinnert Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld. Hier gelte es in den nächsten Monaten bis zur Entscheidung in Brüssel weiter zu punkten: Die Rede ist natürlich von den Jubiläumsstücken unserer Mülheimer Theatertage NRW im Mai/Juni 2005; von den Theaterlandschaften des Theater an der Ruhr und auch die Konzerte des Klavierfestivals in der Stadthalle, die als Veranstaltungsort einen besonderen Stellenwert innerhalb dieses bedeutenden Festivals hat.

 "Mit Plakaten zur Bewerbung in unseren Bussen und Bahnen erreichen wir werktäglich 105.000 Bürgerinnen und Bürger. Diese Chance gilt es zu nutzen. Die Mülheimer Verkehrsgesellschaft hat sich schon bereit erklärt, Flächen kostenfrei zur Verfügung zu stellen, "freut sich Hans-Theo Horn.

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Stand: 11.03.2005

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