Aufbau und Geschichte Europas

Fahne der Europäischen Union.

Entscheidende Schritte im Überblick

  • 9. Mai 1950: "Europa" wurde geboren (Erklärung des französischen Außenministers Robert Schuman)
  • 1951: Der Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) wird in Paris von Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und den Niederlanden unterzeichnet.
  • 1952: Die "Gemeinsame Versammlung" der EGKS tritt zum ersten Mal zusammen.
  • 25. März 1957: Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der Europäischen Atomgemeinschaft (EURATOM).
  • 1958: Die Zuständigkeit der parlamentarischen Versammlung wird auf EGKS, EWG und EURATOM ausgeweitet.
  • 20. Juli 1963: Durch das Abkommen von Jaunde ist Europa eine politische Einheit geworden.
  • 1967: Aus Rat und Kommission werden einheitliche Organe.
  • 1970: Die Gemeinschaft erhält zum ersten Mal eigene Einnahmen, eine Haushaltsgesetzgebung wird nötig.
  • 1. Januar 1973: Erste Erweiterung der Europäischen Gemeinschaft:
    Beitritt von Dänemark, Großbritannien und Irland
  • 7. bis 10. Juni 1979: Erste allgemeine Direktwahlen zum Europäischen Parlament
  • 1981: Beitritt von Griechenland
  • 17. Februar 1986: Unterzeichnung der Einheitlichen Europäischen Akte;
    Beitritt von Spanien und Portugal
  • 1992: Durch den Maastrichter Vertrag erhält das Europäische Parlament neue Rechten und Kompetenzen.
  • 1. November 1993: Die Europäische Union entsteht (EU).
  • 1995: Beitritt von Finnland, Österreich und Schweden
  • 1999: Der Euro wird offiziell in elf Mitgliedsstaaten eingeführt;
    der Vertrag von Amsterdam tritt in Kraft, wodurch die Befugnisse des Europäischen Parlaments bedeutend erweitert werden.
  • 2001: Der "Vertrag von Nizza" wird unterzeichnet
  • 2002: Der Euro wird als Bargeld eingeführt; der Konvent zur Zukunft Europas beginnt seine Arbeiten an einer weiteren umfassenden Änderung des EG- und EU-Vertrages
  • 2003: In Athen werden die Beitrittsverträge mit den zehn neuen Mitgliedern unterzeichnet.
  • 1. Mai 2004: Zehn weitere Länder aus Ost- und Mitteleuropa werden Mitglieder: Estland, Lettland, Litauen, Polen, die Tschechische Republik, die Slowakei, Slowenien, Ungarn und die Mittelmeerinseln Malta und Zypern; in Rom wird der Vertrag über eine Verfassung für Europa von den Staats- und Regierungschefs unterzeichnet.
  • 29. Mai und 1. Juni 2005: Im April werden die Beitrittsverträge mit Bulgarien und Rumänien unterzeichnet. Am 29. Mai und 1. Juni stimmt die Bevölkerung in Frankreich und den Niederlanden gegen den Verfassungsvertrag. Die negativen Referenden lösen eine Reflexionsphase über die Zukunft der Union aus.
  • 1. Januar 2007: Rumänien und Bulgarien werden EU-Mitglieder
  • 1. Juli 2013: Beitritt von Kroatien

Weitere Schritte zum Aufbau und zur Geschichte sowie weitere Informationen zu den Kandidatenländern und potenziellen Kandidatenländern erhalten Sie auf der Internetseite der Europäischen Union.

Europa bietet ein "Zuhause" für alle Europäerinnen und Europäer

Unter Bewahrung der jeweils typischen Eigenheiten seines Landes, beispielsweise durch seine Kultur und Sprache.
Europa besteht aus 28 EU-Mitglied-Staaten.

Durch drei Symbole präsentiert sich Europa heute als politische Einheit:

  • Europa-Emblem seit 1986: Ein Kreis mit zwölf gelben Sternen auf blauem Hintergrund: Die Zahl zwölf symbolisiert Vollkommenheit und Einheit.
  • Europahymne: "Hymne an die Freude" aus der neunte Symphonie von Beethoven
  • Europatag der Europäischen Union: 9. Mai

Der Europatag in Deutschland bezieht sich auf die Gründung des Europarates am 5. Mai 1949.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten der Europäischen Union, Europäischen Kommission (Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland) und des Europäischen Parlaments.

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Stand: 06.07.2017

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