Archiv-Beitrag vom 26.09.2013Aufnahme in die Leopoldina für Max-Planck-Direktor

Herausragende Ehrung für Mülheimer Max-Planck-Direktor: Professor Frank Neese wird in die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina aufgenommen.

Herausragende Ehrung für Mülheimer Max-Planck-Direktor: Professor Frank Neese wird in die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina aufgenommen.Professor Frank Neese, Direktor am Mülheimer Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion, wurde in die renommierte Deutsche Akademie der Naturforscher, die Leopoldina aufgenommen. Die Aufnahme stellt eine ehrenvolle Anerkennung der wissenschaftlichen Leistungen von Prof. Neese dar.

1652 gegründet, ist die Leopoldina eine der ältesten Wissenschaftsakademien der Welt. Sie ist der freien Wissenschaft zum Wohle der Menschen und der Gestaltung der Zukunft verpflichtet. Die Leopoldina zählt rund 1500 hervorragende nationale und internationale Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen zu ihren Mitgliedern, darunter auch zahlreiche Nobelpreisträger.

Die Leopoldina nimmt zu wissenschaftlichen Grundlagen politischer und gesellschaftlicher Fragen unabhängig Stellung. Sie fördert die wissenschaftliche und öffentliche Diskussion, sie unterstützt den wissenschaftlichen Nachwuchs, und sie setzt sich für die Wahrung der Menschenrechte verfolgter Wissenschaftler ein. „Die Aufnahme in die ehrwürdige Akademie stellt eine besondere Anerkennung für meine wissenschaftlichen Beiträge dar und, da die Aufnahme in vergleichsweise jungen Jahren stattfindet, ist es auch gleichzeitig ein Vertrauensvorschuss für zu erwartende oder zumindest zu erhoffende wissenschaftliche Leistungen“ erklärt Professor Neese. Er ist seit 2011 Direktor am Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion in Mülheim und leitet die Abteilung Molekulare Theorie und Spektroskopie. Die Arbeitsgruppe rund um Prof. Neese beschäftigt sich mit der Entwicklung von quantenchemischen und experimentellen spektroskopischen Methoden und ihrer Anwendung auf energiespeichernde Prozesse aller Art. Ein besonderer Forschungsschwerpunkt liegt in der Entwicklung eines quantenchemischen Programms - ORCA. ORCA ist ein mächtiges Werkzeug, welches von Chemikern, Physikern und Biologen auf der ganzen Welt benutzt wird, um experimentelle Daten zu interpretieren oder zu auch vorauszuberechnen.

Prof. Frank Neese erhielt während seiner Karriere zahlreiche Preise, unter anderem den renommierten Gottfried-Wilhelm Leibnitz Preis. Die Aufnahme in die Nationale Akademie der Wissenschaften ist eine weitere Auszeichnung für seine wissenschaftlichen Leistungen.

Weitere Informationen auch unter www.cec.mpg.de


Stand: 26.09.2013

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