Ausstellung: Abgestempelt. Judenfeindliche Postkarten

Zur Eröffnung der Ausstellung Abgestempelt. Judenfeindliche Postkarten lädt die Heinrich-Thöne-VHS alle Interessierten recht herzlich für den kommenden Dienstag,8. November 2005,um 17.00 Uhr,in die Räume der VHS an der bergstraße ein! Die Wanderausstellung der Bundeszentrale für politische Bildung in Zusammenarbeit mit dem Museum für Kommunikation und dem Jüdischen Museum Frankfurt am Main wird auf Initiative des Arbeitskreises "Religion - Gewalt - Toleranz" vom 8.11.2005 bis zum 15.12.2005 in der Heinrich-Thöne-Volkshochschule gezeigt. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Renate aus der Beek, die die Ausstellung eröffnen wird. Thomas Mank wird in einem Eröffnungsvortrag die Ausstellung und ihr Zustandekommen erläutern.



Ausstellung:

"Abgestempelt. Judenfeindliche Postkarten"



Stereotype Darstellungen von Menschen sind seit jeher als vereinfachende oder überspitzte Kommentare Methoden zur Verbreitung von Meinungen und sozialer Identitäten. Am Beispiel der Postkarte als dem ersten modernen Massenmedium und antisemitischer Postkarten von 1890 bis 1933 aus der Sammlung Haney wird in der Ausstellung "abgestempelt" die machtvolle Wirkung von Karikatur und Stereotyp dargestellt und untersucht.

Über 1000 Postkarten hat der Berliner Sammler Wolfgang Haney in den vergangenen Jahren zusammen getragen. Eine Auswahl von 300 Karten bezeugt, wie antisemitische Motive per Postkarte massenweise verbreitet wurden. Vor allem aber öffnen sie ein "Fenster" in die "kleine" Welt des Alltags und damit der gelebten Vorurteile und Diskriminierungen.

Die Wanderausstellung der Bundeszentrale für politische Bildung in Zusammenarbeit mit dem Museum für Kommunikation und dem Jüdischen Museum Frankfurt am Main wird auf Initiative des Arbeitskreises "Religion – Gewalt – Toleranz" vom 8.11.bis 15.12.2005 in der Heinrich-Thöne-Volkshochschule gezeigt. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Frau Bürgermeisterin aus der Beek.



Information: - Hermann Schröder, Tel.:455-4318 oder

- Claus Kondzioka, Tel.:455-4316

Kontakt


Stand: 04.11.2005

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