Ausstellung im Museum Alte Post: DIMA – eine andere Art zu sehen
Der Künstler DIMA, geb. 1961 in Moskau, ab 1986 in Frankfurt und seit letztem Jahr in Paris lebend, stellt seine Werke im Kunstmuseum Alte Post in Mülheim an der Ruhr vom 3. Mai bis zum 12. Juni 2005 aus. "Eine Malerei innerer Notwendigkeit, als die sich die Kunst von Dima darstellt und die als Idee gerade auf archaisch-einfache Formen zurückgreift, wird auf nachdenklich-prüfende Arbeitsgänge nicht verzichten. Reflektiert ist das Maß, mit dem die Farben gesetzt werden; reflektiert wird die Frage des Bildabschlusses, reflektiert wird der Aufbau einer Beziehung zwischen mehreren Farben. 
Trauung, 1985, Öl auf Karton (Repro: Walter Schernstein)
Aber Dima gibt sich mit einer stillen Interaction of colours nicht zufrieden. Er schreibt Texte in viele seiner Bilder; er zeichnet Formen in andere Bildteile. So entsteht eine Konkurrenz, die jene mit Schrift gewinnt, denn ihr wird in erster Linie Aufmerksamkeit zuteil. Die Schwierigkeit, den Text zu lesen, nimmt der Künstler in Kauf, schließlich ist es seine ganz subjektive und persönliche Information, die er hier notiert hat. Wichtiger als ihr Inhalt ist ihre Anwesenheit, daraus resultierend ihre Ästhetik, die von allen Betrachtern des Bildes wahrgenommen und verstanden werden kann. Dima gebraucht traditionelle Inhalte, um sich auf eine höchst aktuelle Weise mit dem Malmaterial auseinander zusetzen. Die Bilder sind einerseits Notizen zu Themen, die immer schon gemalt worden sind, sie sind aber auch Notizen, wie ein einzelner Maler, eben Dima, ihnen Farbigkeit, Bildaufbau, Formergebung verleiht, nämlich auf ganz eigenständige Weise. Diese Eigenständigkeit gilt es, genauer zu untersuchen. Die einfache Form dominiert. Sie wird blockhaft gesetzt. Uns erinnert dieser Aufbau mancher Bilder an Werke von Paul Klee, an schon fast konstruierte Kompositionen, auch wenn Dima auf exakte Linien keinen Wert legt, weil seine Emotionalität, seine Spontaneität sie nicht zulassen. Immer bleibt die subjektiv-individuelle Handschrift des Malers Dima dominant, nicht nur in den Schriftflächen, die so viele Bildtafeln bestimmen, sondern auch dort, wo zeichenhaft einfache Formen ein Bild gliedern." (Zitat aus dem Katalog von Jürgen Weichardt)
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Stand: 02.05.2005













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