Ausstellung im Museum Alte Post: Klaus Schneider »Erkenntnisse...?«
Seit über zehn Jahren benutzt Klaus Schneider die Blindenschrift, um im Rahmen seiner Malerei mehr zu sagen, als man sieht. Die Brailleschrift wird zur Metapher einer Aussage, die leserlich und unleserlich zugleich wird. Klaus Schneider verfolgt damit die Frage des Erkennens, des Betrachtens und der „Unmöglichkeit“, sich einer Realität mit Sicherheit zu nähern.
In seinen jüngeren Arbeiten kombiniert Klaus Schneider diese malerischen und symbolistischen Elemente mit Fotografien, die er aus den unterschiedlichen Kontexten herauslöst und in seine Arbeiten integriert. 
Interessant ist in diesem Kontext auch die Arbeit mit Glas, die er immer stärker in seine Arbeiten integriert und die in der Serie der „Erkenntnisse“ von 2003 den Betrachter als Spiegelung gleichsam mit einbezieht. Es handelt sich hierbei um monochrome Hinterglasbilder, die eine kompakte vielfarbige monochrome Fläche bilden, auf deren Oberfläche Rasterpunkte wichtige philosophische oder sprachwissenschaftliche Zitate in Brailleschrift in Erinnerung rufen.
Fotos: Walter Schernstein
Kontakt
Stand: 23.05.2003













[schließen]
Bookmarken bei