Ausstellung zur Umweltverträglichkeitsprüfung im Rathausfoyer
Welches Verkehrsaufkommen erzeugt der neue Einkaufsmarkt? Was kann man gegen den Lärm an der Umgehungsstraße tun? Was passiert wenn in einer Frischluftschneise gebaut wird? Fragen über Fragen. So fängt jede UVP-Untersuchung an. Umweltverträglichkeitsprüfung heißt sie in der Verwaltungssprache und ist seit zehn Jahren für große Bauvorhaben gesetzlich vorgeschrieben. Das UVP-Verfahren wird angewendet auf alle Bebauungspläne. Diese Praxis hat sich bewährt. Gemeinsam Vorsorge für die Umwelt treffen - dies ist die Zielsetzung, die Planer, Ökologen, Investoren und Bürger zusammenführt. Denn nur auf der Grundlage einer umfassenden Analyse kann eine sachgerechte Abwägung erfolgen, die die sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Lebensgrundlagen dauerhaft sichern.
Diese und viele andere Fragen werden untersucht, dazu holt das Umweltamt Stellungnahmen ein und begutachtet mögliche Alternativen. Die Planer erhalten im Ergebnis zumeist zahlreiche Änderungsvorschläge. Inwieweit die Vorschläge angenommen werden, entscheidet abschließend der Rat der Stadt.
Für alle interessierte Bürger besteht vom 4. bis 21. Mai 2004 die Möglichkeit hierzu die Ausstellung der Stadt Düsseldorf "Konsens statt Konflikt" im Mülheimer Rathausfoyer an der Ruhrstraße zu besuchen. Ergänzt werden die Plakate durch Informationsmaterial zur Umweltverträglichkeitsprüfung des Umweltamtes der Stadt. Ein virtueller Gang durch die Ausstellung ist über die Internetseite der Stadt Düsseldorf "http://www.duesseldorf.de" möglich.
Bei Fragen zum Thema Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) kann man sich an Karin Döhring, Tel.: 455 7022 wenden.
Kontakt
Stand: 29.04.2004













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