Vorschau

 


Jutta Burkhardt, J. B. 2001, 2002 | Videostill | © Jutta BurkhardtDesperate Housewives?
Künstlerinnen räumen auf
26. Mai bis 21. August 2016

In den 1960er- und 1970er-Jahren haben Künstlerinnen begonnen, aus feministischer Perspektive und oftmals mit radikalen Mitteln gesellschaftliche Strukturen zu hinterfragen.

In der Ausstellung setzen sich 28 Künstlerinnen aus zehn Ländern mit der weiblichen Rolle in Haushalt, Familie und Partnerschaft auseinander. Präsentiert werden Videos, Installationen, Fotografien, Objekte, Gemälde und Zeichnungen von folgenden Künstlerinnen: Anna Anders, Astrid Bartels, Monika Bartholomé, Jutta Burkhardt, Barbara Deblitz, Alba D'Urbano, Anke Eilergerhard, Maria Ezcurra, Kerstin Flake, Dorothee Golz, Mona Hatoum, Andrea Isa, Alexandra Kürtz, Suscha Korte, Susanne Kutter, Ori Levin, Rosa Loy, Inge Mahn, Katharina Mayer, Alice Musiol, Gabriela Oberkofler, Pipilotti Rist, Ulrike Rosenbach, Silke Schatz, Caroline Streck, Rosemarie Trockel, Diane Welke, Barbara Wrede.

Das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr ist die einzige Station der Ausstellungstournee in Nordrhein-Westfalen.

Der Katalog zur Ausstellung ist zum Preis von 16,80 Euro im Museumsshop erhältlich.

Mit freundlicher Unterstützung des Frauenkulturbüros NRW

 


Hannah Höch, Garten, 1948 | Collage, 22,8 x 22,5 cm | Galerie Nierendorf, Berlin | © VG Bild-Kunst, BonnHannah Höch.
Revolutionärin der Kunst
11. September 2016 bis 8. Januar 2017

Hannah Höch (1889–1979) ist die wohl bedeutendste deutsche Künstlerin der klassischen Moderne. Als „Revolutionärin der Kunst“ zählt sie zu jenen Persönlichkeiten, die die emanzipatorische Kunst der Weimarer Republik und die Avantgarden der ersten Hälfte mit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verknüpft haben. Eine revolutionäre, vom rebellischen Dada-Bewusstsein durchdrungene künstlerische Haltung prägt Leben und Schaffen Hannah Höchs gleichermaßen. Obgleich international anerkannt und gewürdigt, ist das nach 1945 entstandene Werk noch zu entdecken. Die Collage, die von ihr ab 1918 als eigenständiges Medium in die bildende Kunst eingeführt wurde und die lebenslang ihre wichtigste Ausdrucksform blieb, bildet im Zusammenspiel mit Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen einen Schwerpunkt in der Ausstellung.

Mit der Konzentration auf das Werk nach 1945 und Leihgaben aus zahlreichen Museen, Galerien und aus Privatbesitz würdigen die Kunsthalle Mannheim und das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr das Schaffen und damit die zentrale Stellung der Künstlerin im Gefüge der Moderne wie des 20. Jahrhunderts. Das Konzept schließt dabei einen Rückblick auf die Dada-Zeit der Künstlerin in den 1920er-Jahren mit wenigen, aber prägnanten Arbeiten ein. Die Ausstellung versteht sich sowohl als substanzieller Beitrag zum Œuvre Hannah Höchs als auch zum Jubiläumsjahr der internationalen Dada-Bewegung, die vor 100 Jahren 1916 in Zürich begründet wurde.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales
der Sparda-Bank West

 


 


Stand: 28.04.2016

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