Bautätigkeit in Mülheim an der Ruhr 2003
Aktuelle Information des Stabes Kommunale Entwicklungsplanung und Stadtforschung
Über 15 % mehr Wohngebäude
Im Jahre 2003 wurden in Mülheim an der Ruhr 205 Wohngebäude errichtet, 15,8 % mehr als ein Jahr zuvor. Wie in der Vergangenheit auch, so entfiel der größte Teil auf Einfamilienhäuser (169 oder 82,4 %). Daneben entstanden 7 (3,4 %) Zwei- und 29 (14,1 %) Mehrfamilienhäuser. Die 205 neu errichteten Wohngebäude mit 409 Wohnungen wurden 2003 von insgesamt 871 Personen neu bezogen. Davon konnten 300 (34,4 %) Personen als Neu-Mülheimer begrüßt werden.
Bau-Boom in Saarn hält an
Der Schwerpunkt der Neubautätigkeit lag wieder alleine in Saarn. Musste sich der Stadtteil 2002 den Spitzenplatz mit Heißen teilen, so ist er 2003 mit 87 Wohngebäuden alleiniger Spitzenreiter. 42,4 % aller Neubauten entstanden in Saarn. Die anderen acht Stadtteile folgten mit teils deutlichem Abstand. Styrum mit 22,4 % aller fertiggestellten Wohngebäuden lag diesmal auf Rang zwei, gefolgt von Menden-Holthausen (12,7 %).Hauptbaugebiet in Saarn, wie in den zurückliegenden Jahren auch, war die Saarner Kuppe. Hier entstanden zwei Drittel aller Saarner Wohngebäude. Weitere Zusammenhängende Neubaugebiete lagen an der Steinmetzstraße und Schmiedestraße in Styrum und in Menden-Holthausen im Wohnpark Witthausbusch (Westminsterstraße, William-Shakespeare-Ring).
Mehr Wohnungen
Nach dem Tiefstand des Jahres 2002 ging es im Jahre 2003 aufwärts. Es wurden 100 Wohnungen (+ 32,6 %) mehr fertiggestellt als im Jahr zuvor. 410 Wohnungen entstanden in neu errichteten Gebäuden.
Große Wohnungen weiterhin beliebt
Große Wohnungen blieben auch 2003 im Trend. Mit 5 Räumen auf 118,22 qm fiel die durchschnittliche Wohnung größer aus, als in den Jahren vor 2002. Spielten in der Vergangenheit Sechs-Raum-Wohnungen kaum eine Rolle, so waren sie wie 2002 auch 2003 (34,4 %) absoluter Spitzenreiter in der Gunst der Bauherren. Gefolgt von den Vier-Raum-Wohnungen (31,7 %) und, mit deutlichem Abstand, den Drei-Raum-Wohnungen (14,7 %).
Wohnungen
Wie bei den Wohngebäuden lag auch beim Wohnungsneubau der Schwerpunkt in Saarn. 32,7 % der 410 neuen Wohnungen wurden in Saarn, davon zwei Drittel auf der Saarner Kuppe, errichtet. Heißen folgt mit 14,4 % vor Speldorf und Styrum mit 11,5 % bzw. 11,2 %. In Heißen wurden zwei Drittel der Wohnungen unter einer Adresse gebaut.
Baugenehmigungen
Weniger Wohngebäude und Wohnungen
Mit 210 genehmigten Wohngebäuden im Jahre 2003 erhöhte sich die Zahl um 47 oder 28,8 % gegenüber dem Vorjahr. Damit wurde das Niveau der Jahre 1999 bis 2001 wieder erreicht. Wie in den vergangenen Jahren entfiel auch 2003 der größte Teil auf Einfamilienhäuser (81,4 %). 2003 wurden 435 Wohnungen genehmigt, 52 oder 13,6 % mehr als ein Jahr zuvor. Damit ging es auch bei den Baugenehmigungen nach dem Tiefstand des Jahres 2002 aufwärts. Wohnungsbestand Am 31.12.2003 gab es 28 822 Wohngebäude in Mülheim an der Ruhr, davon 40,7 % Ein-, 20,5 % Zwei- und 38,9 % Mehrfamilienhäuser. Seit der Volkszählung 1987 erhöhte sich der Anteil der Einfamilienhäuser um 3,5 Prozentpunkte (Pp), dementsprechend sanken die Anteile der Zwei- (-1,3 Pp) und Mehrfamilienhäuser(-2,2 Pp). Mit 90 462 Wohnungen Ende 2003 erhöhte sich der Bestand in Mülheim an der Ruhr gegenüber dem Jahresende 2002 um 389 Wohnungen. In den 90 462 Wohnungen mit 362 909 Räumen standen rund 7 Millionen Quadratmetern Wohnfläche zur Verfügung. Dies entsprach einer durchschnittlichen Wohnungsgröße von 4 Räumen auf 77,49 qm. Den Hauptanteil der Wohnungen stellten dann auch die Vier-Raum- (35 %), gefolgt von den Drei-Raum-Wohnungen (28,4 %). Verschwindend gering bleibt der Anteil der Ein-Raum- Wohnungen (1,7 %).
Kontakt
Stand: 16.04.2004













[schließen]
Bookmarken bei