Betteln mit Hundewelpen in der Innenstadt
Das Ordnungsamt der Stadt hat mehrere Fälle illegalen Hundehandels aufgedeckt. Personen ohne festen Wohnsitz in Deutschland boten Hundewelpen auf offener Straße zum Verkauf an. "Dies verstößt gegen eine Reihe von Vorschriften und ruft zudem die Tierschützer auf den Plan. Die Stadt ist nicht bereit, diesen Handel zu dulden," so Stadtdirektor Dr. Frank Steinfort.
In den letzten Tagen ist eine Gruppe von Bettlern aus der Slowakischen Republik im Innenstadtbereich aufgefallen. Die Bettler nutzen die Tierliebe der Mülheimer Bürger, indem sie mithilfe von Hundewelpen um Geld bitten. Mitunter werden die Welpen auf Nachfrage auch verkauft.
Das Veterinäramt warnt vor dem Kauf solcher Hundewelpen, da diese nicht die erforderlichen Impfungen aufweisen und möglicherweise Krankheiten auf Mensch und Tier übertragen können. Hunde mit ungültigen Ausweispapieren werden momentan sichergestellt und in Quarantäne verbracht.
Des weiteren weist das Ordnungsamt daraufhin, dass für das Mitführen von Tieren zum Zwecke des Geldsammelns nach dem Tierschutzgesetz eine behördliche Erlaubnis erforderlich ist, die von den Personen nicht vorgelegt werden kann.
Nach vorliegenden Informationen sind Mitglieder derselben Gruppe derzeit auch in Duisburg aktiv. Auch dort wurden bereits Hundewelpen sichergestellt.
Es handelt sich offensichtlich um eine professionell organisierte Bettler-Gruppe, die schon bereits Anfang des Jahres in Hamburg für Schlagzeilen sorgte.
"Daher unser Appell an die Mülheimer Bürger: Unterstützen Sie diese tierschutzwidrigen Machenschaften nicht und informieren Sie das Ordnungsamt, wenn Hundewelpen auf der Straße zum Verkauf angeboten werden," so Ordnungsdezernet Dr. Steinfort.
(Tel.: 0208 – 455 3203 oder 455 1644)
.Kontakt
Stand: 09.05.2007













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