Bezirksregierung bewilligt 290.555,-- Euro für die Bio-Station Westliches Ruhrgebiet

Eine Zuwendung in Höhe von 290.555,-- Euro hat die Bezirksregierung Düsseldorf der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet e. V. für das Jahr 2005 bewilligt.

Die Mittel sind zweckbestimmt für die satzungsmäßigen Naturschutzaufgaben des Vereins, die er in einem ausführlichen Arbeits- und Maßnahmenplan dargestellt hat. Zu den Kernaufgaben gehört die Betreuung der Naturschutzgebiete, insbesondere der nach der europäischen Naturschutzrichtlinie 92/43/EWG zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen gemeldeten FFH ("Flora- Fauna-Habitat")-Gebiete "Walsumer Rheinaue", "Mülheimer Ruhraue" und des in Oberhausen gelegenen Teilbereichs des "Hiesfelder Waldes". In diesen Gebieten werden gefährdete Tiere und Pflanzen erfasst und Vorschläge für die Pflege der Gebiete erarbeitet. Ein weiterer Tätigkeitsschwerpunkt dient dem Erhalt und der Entwicklung von Streuobstwiesen, die als Lebensräume für zahlreiche zum Teil gefährdete höhlenbrütende Vogelarten sowie Kleinsäuger und Insekten bedeutsam sind. Hierzu gehört die Apfelsammelaktion auf je einem Bauernhof in den Städten Duisburg, Oberhausen, Mülheim an der Ruhr, als auch die Erfassung des Steinkauzes als wichtigem Bewohner von Streuobstwiesen. Die Station informiert zudem in Vorträgen und insbesondere durch Exkursionen über die Ziele von Natur- und Landschaftsschutz. Mit der Zuwendung übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen 80 Prozent der für Personal- und Sachausgaben veranschlagten Kosten der im Haus Ripshorst in Oberhausen ansässigen Station in Höhe von 363.193,-- Euro. Das Land Nordrhein-Westfalen verfolgt mit dieser Förderung den Zweck, die Tier- und Pflanzenwelt sowie die Landschaft im jeweiligen örtlichen Arbeitsbereich in Ergänzung zu den Tätigkeiten der Städte und Kreise zu schützen und zu pflegen und insgesamt dazu beizutragen, die Natur- und Umweltbedingungen zu verbessern. Der restliche Finanzbedarf der Station wird anteilig von den Städten Duisburg, Oberhausen, Mülheim an der Ruhr und dem Regionalverband Ruhrgebiet übernommen.

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Stand: 24.01.2005

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