Bilanz 12. Mülheimer Jazz-Tage

17 Bands an drei Tagen auf acht Bühnen und drei Schiffen – mehr als 17 Stunden Jazz pur boten die 12. Mülheimer Jazz-Tage vom 20. bis 22.6.2003: Mülheims größte Musik-Veranstaltung – ein "swingender" Marathon, den sich einige Tausend Fans rund um Schloß Broich, im MüGa-Park, auf der Stadthallen-Terrasse und der Ruhr nicht entgehen lassen wollten. Auch die WDR-Lokalzeit Ruhr war dabei und sendete live von der MüGa-Wiese – mit stimmungsvollen Einblendungen von der (ausverkauften) Riverboat-Shuffle.

Jazznacht im Schloß BroichRundum gute Stimmung also bei schönstem Sommer-Wetter: Das bedeutete zufriedene Besucher und zufriedene Organisatoren. Stefan Zowislo, Geschäftsführer der MST Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH, und Manfred Mons, Vorsitzender des Mülheimer Jazz-Clubs, verbuchten eine stolze Erfolgsbilanz: Mit rund 500 Besuchern beim Eröffnungskonzert, über 3.000 bei der Jazz-Nacht, 400 bei der Riverboat-Shuffle und rund 1.000 zum krönenden Abschluss beim Frühschoppen am Sonntag! Viele kamen zu allen Konzerten, manche "pickten" sich ihre persönlichen Favoriten heraus.

Jazz-Tage 2003 Barbara Dennerlein

Jazz-Tage 2003 The Big Chris Barber













"Die Mischung  stimmte", so das Resümee der Veranstalter bei der MST GmbH und beim Jazz-Club. "Jüngere Jazz-Fans kamen vor allem bei Barbara Dennerlein auf ihre Kosten," berichtet Manfred Mons. Nachwuchs-Jazzer, deren Förderung dem Club besonders am Herzen liegt, hatten ihren Auftritt neben international anerkannten Größen. Und mit echten Veteranen wie Chris Barber und gleich drei Bands, die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiern, war die "alte Garde" ebenfalls bestens vertreten. "Besonderer Dank gebührt der tollen ehrenamtlichen Arbeit des Mülheimer Jazz-Clubs, dem wir diesen großen musikalischen Erfolg verdanken", lobt Stefan Zowislo.

Dixieland, Blues, Swing, klassischer Jazz, Boogie-Woogie, Jazz-Rock – alles war dabei, und das an einigen der schönsten Plätze der Stadt: Den Charme des außergewöhnlichen Ensembles vom Schloß Broich bis zur Stadthalle und dem MüGa-Park hatte die MST GmbH mit Beleuchtungseffekten stimmungsvoll untermalt. "Das breite gastronomische Angebot, günstige Preise und Kombi-Tickets haben viele Besucher ausdrücklich gelobt", bilanziert MST-Veranstaltungschef Frank Rehmann.

"Ein Festival mit überregionaler Bedeutung ist die optimale Chance, auswärtigen Besuchern aus ganz NRW die Schokoladenseiten der Stadt zu präsentieren", so Stefan Zowislo. Was wieder gelungen ist: "Dass das hier so schön ist, wusste ich gar nicht", staunte so mancher Gast.

Ein guter Grund also, bald wieder zu kommen.


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Stand: 09.05.2006

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