Bilder aus Malwettbewerb des Gesundheitsamtes prämiert
Auch in diesem Jahr erhielt jedes Mülheimer Kind zur Einschulungsuntersuchung beim Kinder- und Jugendärztlichen Dienst (KJD) des Gesundheitsamtes ein Vorlesebuch.
Ziel der Aktion:
- Motivation zum gemeinsamen Lesen mit den Eltern
- Bildungsmedium Buch contra Bildschirm
- Anreiz zum häuslichen Sprach- und Kommunikationstraining
- Sensibilisierung der Eltern zum Thema erfolgreicher Schulstart.
Die Vorschulkinder konnten sich im Rahmen der Untersuchung ein Drachen-, Piraten- oder ein Feenbuch aussuchen.
"Es gibt heute viele Kinder, die kein Buch besitzen. Wir möchten damit zum gemeinsamen Lesen mit den Eltern motivieren, denn es ist wichtig für den Wortschatz der Kinder, dass Eltern dies tun", so die Leiterin des KJD Dr. Nicole Lobeck-Chenard.
Nicht nur, um die Eltern zum Vorlesen zu motivieren, sondern auch, um den Buchinhalt besser verstehen zu können, sollten sich die Kinder ebenfalls als Künstler betätigen und dabei die Inhalte der Geschichten in Bildern festhalten. "Sie sollten lernen, das Gelesene zu verstehen und dann kreativ umzusetzen", so Lobeck-Chenard weiter.
Zaubernde Feen, Regenbogen, feuerspeiende Drachen und Piratenschiffe...all dies brachten die Kinder in den buntesten Farben dabei als Ergebnis zu Papier.
Die kleinen Preisträger freuten sich über ihren Preis und zeigten stolz ihre Bilder gemeinsam mit der Initiatorin der Aktion Dr. Nicole Lobeck-Chenard, Bürgermeisterin Renate aus der Beek und ihren Eltern in die Kamera (v.l.)
Foto: Walter Schernstein
Die schönsten eingesandten Bilder wurden jetzt von einer Jury prämiert. Bürgermeisterin Renate aus der Beek übergab den fünf kleinen Preisträgern Josie Matuszak, Mirella Neuhaus, Emma Reinke, Johanna Schulte genannt Kellermann und Lino Siebel passend zum Schulstart im nächsten Jahr und zu den von ihnen ausgesuchten Themen Ordner.
"So wunderschöne Bilder habt ihr hier gemalt", zeigte sich Renate aus der Beek von der Aktion begeistert und ließ sich von jedem der kleinen Maler sein Kunstwerk erklären.
Die Bürgermeisterin betonte auch noch einmal die Einzigartigkeit dieser Aktion: "So was gibt es in keiner anderen Stadt. Sie soll daher unbedingt weitergeführt werden. Für die Kinder ist das eine prima Sache und so kommen sie zudem vom Bildschirm weg."
Kontakt
Stand: 30.03.2009







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