Biologische Station fährt nun "voll ökologisch"

Für ihr großes Tätigkeitsfeld mit großer räumlicher Ausdehnung benötigen die fünf wissenschaftlichen Mitarbeiter und die eingesetzten Zivildienstleistenden der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet (an der auch Mülheim an der Ruhr beteiligt ist) ein Fahrzeug. Um auch an dieser Stelle eine sinnvolle ökologische Lösung zu finden, kann die Station – mit Sitz in Oberhausen – nun auf einen gasbetriebenen VW-Golf des Amtes für Umweltschutz zurück greifen. Das abgeschriebene, aber voll taugliche Fahrzeug wurde in diesen Tagen an die Mitarbeiter der Biologischen Station übergeben. Zum einen ist die Verwendung des Treibstoffes Gas ökologisch vorteilhafter gegenüber dem bisherigen benzinbetriebenen Fahrzeug, zum anderen bedeutet dies auch eine erhebliche Senkung der Treibstoffkosten für die Biologische Station.

Amt für Umweltschutz, Leiter Dr. Jürgen Zentgraf (rechts) übergibt einen gasbetriebenen VW-Golf des Amtes an die Mitarbeiter der Biologischen Station

Foto: Walter Schernstein

Die Stadt Mülheim an der Ruhr beteiligt sich auf Beschluss des Rates der Stadt an der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet als Mitglied im Trägerverein. Die Aufgaben dieses Vereins sind breit gestreut und reichen von der Schutzgebietsbetreuung wie z. B. der fachlichen Unterstützung im Rahmen von Renaturierungsmaßnahmen sowie der begleitenden Planung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen und der Betreuung von Biotop- und Artenschutzflächen im öffentlichen Eigentum über wissenschaftlichen und beratenden Aufgaben, den Artenschutz bis hin zur Informationsvermittlung über Natur- und Landschaftsschutz. Wer mehr hierüber erfahren will, kann dies im Internet unter www.bswr.de nachlesen.

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Stand: 01.06.2006

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