Bisherige Arbeitsgruppen der Bildungskonferenz

 

In den fünf Jahren ihrer Tätigkeiten haben die Akteure der verschiedenen Arbeitsgruppen nachhaltige Ergebnisse erzielt. Die folgende Übersicht gibt einen guten Überblick:

 

 

Arbeitsgruppe 1: Elementarbildung

Nicht erst seit der Diskussion über die Ergebnisse der Pisa-Studie wird über den Bildungsauftrag der Kindergärten beraten. Deshalb beschäftigte sich der Arbeitskreis zunächst mit der Bildungsvereinbarung als Grundlage für die Kindergartenarbeit.

Die Akteure aus dem Bereich der Tageseinrichtungen für Kinder entwarfen anschließend den Flyer "Betreuung - Erziehung - Bildung" zur Information der Eltern über Angebote für Kinder von vier Monaten bis 14 Jahren.

Die Teilnahme der Tageseinrichtungen beim Weltkindertag 2005 wurde ebenfalls in dem Arbeitskreis abgesprochen und vorbereitet.

Ein umfangreicher Themenblock war die Zusammenarbeit Kindergarten/Eltern. Diese erhielt im Jahre 2006 durch die kontroverse Diskussion über die Änderung der Elternbeiträge sehr praktische Ansatzpunkte. Die durch die angestrebte Gesetzesänderung immer wieder neuen Fachfragen bestimmten in der Folgezeit die Inhalte der Arbeitsgruppentreffen.  

Als weitere Bereiche eines Austausches und zukünftiger Vereinbarungen wurden die Erstellung einer Bildungsdokumentation und der Übergang in die Grundschule identifiziert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden in den Sitzungen die Gelegenheit, bereits bestehende und erprobte Regelungen zu reflektieren und für die eigene Arbeit zu nutzen.

Die Betreuung und Bildung im Elementarbereich ist einem steten Wandel unterworfen. So wird es auch zukünftig immer wieder Themenfelder geben, die es weiterzuentwickeln gilt. 

 

Arbeitsgruppe 2: Partizipation 

Da Bildungsarbeit besonders nachhaltig wirkt, je mehr Akteure sich in die vorhandenen Strukturen einbringen, wurde diese Arbeitsgruppe gebildet. Ob in den Elternräten der Tageseinrichtungen für Kinder, den Klassen- und Schulpflegschaften oder den Schülermitwirkungsgremien - neben dem aktiven Wirken der mit der Bildung beruflich befassten, ist bürgerschaftliches Engagement eine wichtige und nicht zu unterschätzende Ergänzung für gelingende Bildung.

Der Arbeitskreis sammelte nützliche Informationen und veröffentlichte diese. Noch heute sind sie nutzbar: Rat und Hilfe für Schulen, Erziehungsberechtigte und Schüler/-innen

Intensiv beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Vereinbarungen an den Schulen (Bildungs- und Erziehungsverträge), die auf das Schulleben wirken.

Zur Erzielung von Synergieeffekten wurde der Arbeitskreis "Schule & Bildung" des Agenda-Büros bei gleicher Themenstellung und vielen identischen Personen in die Bildungskonferenz überführt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ließen sich unter aanderem aus erster Hand über die geplante Zukunftsschule in Eppinghofen und über die "Qualität der Offenen Ganztagsschule" informieren.

Die Mitglieder des Arbeitskreises haben sich zuletzt mit dem Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule und mit den Auswirkungen der neuen Kopfnoten beschäftigt.

Das Thema Partizipation wird auch zukünftig im Rahmen der Arbeit des Bildungsbüros von Bedeutung sein.  

 

Arbeitsgruppe 3: Übergang Schule/Beruf

Alle diejenigen, die mit dazu beitragen wollten, dass jeder Schulabgänger eine Ausbildung beginnen kann, waren eingeladen, in dieser Arbeitsgruppe mitzuarbeiten. Wichtige Akteure waren Eltern, Lehrer, Schüler, aber auch Ausbildungsstellen und die Wirtschaft.

Viele Verantwortliche und Engagierte hatten es sich zur Aufgabe gemacht, Kontakte zwischen Schulen und möglichen Lehrstellen herzustellen, durch Absprachen eine gute Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf das Berufsleben zu gewährleisten und somit den Übergang Schule - Beruf erfolgreich zu gestalten.

Die Bildungskonferenz am 10. September 2007 beschäftigte sich mit dem Thema "Übergang von der Schule in den Beruf - Modelle, Perspektiven - Kooperationen". Der Vortrag von Frau Dr. Stuckstätte und die Dokumentation der Veranstaltung sind unter "Archiv der Bildungskonferenz" im Kontext nachzulesen.

Die Anregungen der Bildungskonferenz führten zur Einrichtung einer kommunalen Steuerung im Übergang Schule-Beruf (Steuerungsgruppe und Beirat Schule-Beruf). Diese hat die Arbeit der Untergruppe 3 der Bildungskonferenz übernommen. Auch zukünftig hat die Vermittlung in Ausbildung von Jugendlichen erste Priorität. Zur konkreten Unterstützung der Jugendlichen wurden an den Mülheimer Haupt- und Gesamtschulen sowie an den Berufskollegs Förderprojekte (unter anderem die Kompetenzagentur) gestartet. Eine solide Ausbildung ist die wesentliche Voraussetzung für ein gelingendes Leben.

 

Arbeitsgruppe 4: Sonstige Themen

In dieser Arbeitsgruppe stand die Beschäftigung mit dem Thema "Eine Schule für alle" am Anfang der Beratungen. 

Dann beschäftigte das Thema "Gesunde Schule/Bewegte Schule" die Arbeitsgruppenmitglieder. Es gab viele Anregungen für die Schulen, sowohl an den Verpflegungsangeboten oder bei Bewegungsfragen Änderungen einzuführen. Es entstand die Broschüre "Gestaltung von Bewegungspausen". Sie wurde allen Schulen zur Verfügung gestellt.

Außerdem erhalten Sie ein Exemplar bei GINKO e.V., Kaiserstraße 90, bei der Gustav-Heinemann-Gesamtschule, Boverstraße 150 (Herren Böing und Klaeren), im Schulamt, Schloßstraße 22, in der Bürgeragentur, Schloßstraße 22, beim Geschäftsführer der Bildungskonferenz im Verwaltungsgebäude Ruhrstraße 1, 2. Etage, Zimmer 208,  und bei der Touristinfo im MedienHaus, Viktoriastraße 19.

Die Willy-Brandt-Schule kann, auch ein Ergebnis der Diskussionen, in der Turnhalle Von-der-Tann-Straße eine Kletterwand nutzen.

Nach Abschluss dieses Themas beschäftigte sich die Arbeitsgruppe mit Fragen der kulturellen Bildung in Mülheimer Schulen, Jugend- und Kultureinrichtungen. Ziel war die Entwicklung eines Kulturportals für Jugendliche. Dieses wurde inzwischen entwickelt.

Da das kommunale Bildungsbüro aktuelle Themen projektbezogen aufgreift, wird diese Arbeitsgruppe auch mit neuen Aufgaben betraut werden.

Kontakt


Stand: 11.08.2011

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