Archiv-Beitrag vom 24.10.2008Blaualgen im Entenfang: Nur eine Teilentwarnung!

In der Pressemitteilung vom 13.10.2008 wurde vom Gesundheitsamt der Stadt Mülheim vor giftigen Blaualgen im Entenfang gewarnt. An dem Wochenende zuvor war es auf dem Teich zu einer Algenblüte gekommen. Aus Gründen der gesundheitlichen Vorsorge wurde damals davor gewarnt, nicht im Wasser zu baden und Tiere das Wasser nicht trinken zu lassen.

Zwischenzeitlich liegen die Messergebnisse des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW vor, nach denen eine Algenblüte nicht mehr nachweisbar ist. Dennoch lassen weist das Wasser des Entenfang deutlich erhöhte Werte für den Gesamtphosphor auf, so dass bei schönen Wetterperioden spätestens im Frühjahr des nächsten Jahres wieder mit dem vermehrten Auftreten von Blaualgen zu rechnen ist. Da auch das Vorkommen von Blaualgentoxin nicht ausgeschlossen werden kann, sollte vorsorglich auch weiterhin das Wasser nicht durch spielende Kinder oder Tiere aufgenommen werden. Selbstverständlich kann der Teich weiterhin auf Dauer nicht zum Baden genutzt werden. Ob beim Verzehr der aus dem Teich geangelten Fische eine Aufnahme von Blaualgengiften erfolgt, kann noch nicht abschließend eingeschätzt werden. Vorsorglich sollte bis auf weiteres auch auf den Verzehr der im Entenfang geangelten Fische verzichtet werden.

Um die Ursache für die Phosphatbelastung des Gewässers zu klären und um dann zur Vermeidung eines Blaualgenbefalls Schritte einleiten zu können, sind weitere Untersuchungen durch das Umweltamt der Stadt Mülheim an der Ruhr vorgesehen.

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Stand: 24.10.2008

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