Blaue Schafe ziehen durch Europa – "Friedensherde" machte in Mülheim Station
Denkanstöße möchte das Aktionskünstlerpaar Bertamaria Reetz und Rainer Bonk aus Köln und Rheinberg mit einer großen Herde blauer Schafe geben. Als eintägiger Kunstevent macht die Herde Station in verschiedenen Städten, die ihr „Weiderecht“ gewähren. Am Samstag, 17. September, war die Schafherde auf der Wiese an der Camera Obscura zu sehen.
Das leuchtende Blau der Herde fesselte den Blick des Betrachters und bei genauerem Hinsehen erkannte man, dass alle Herdenmitglieder die gleiche Figur besitzen, sie nur unterschiedlich positioniert sind. Dieser Aspekt wird zusammen mit der Symbolik der Herde zur Botschaft des Kunstprojektes: „Alle sind gleich – Jeder ist wichtig“. Die Blauschafe möchten auf das Verbindende hinweisen und für ein friedliches Miteinander, Toleranz und Wir-Gefühl werben.
Eines der Schafe bleibt im Rathaus der jeweiligen Stadt, die der Herde „Weiderecht“ gewährte, und wird dem Stadtoberhaupt überreicht. Die Begrüßung und Übergabe des Schafes an Mülheims Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld erfolgte feierlich als Höhepunkt des Events vor der Camera Obscura um 13 Uhr.
In einem Dokumentations-Katalog unter dem Titel „Weideplätze für friedliches Miteinander, Toleranz und Wir-Gefühl“ präsentieren sich alle Städte, in denen die Blauschafherde Gastrecht genoss und wo deren Botschaft Unterstützung fand.
Als deutscher Beitrag zur internationalen Ausstellung für Skulpturen und Installationen „OPEN 12“, die während der Biennale zur Zeit der Filmfestspiele auf dem Lido in Vendig stattfand, war die Installation „Pecore Blu“ erfolgreich.
Mehr Informationen unter www.blauschäferei.de.
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Stand: 19.09.2011







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