Mit Feminismus gegen Sexismus - Bloggerin Anne Wizorek las im MedienHaus

Die Bloggerin und Feministin Anne Wizorek zog am Samstag, 2. Juli, zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Stadtbücherei im MedienHaus.

Anne Wizorek liest am 2. September im MedienHaus aus ihrem Buch Weil ein #aufschrei nicht reicht - Für einen Feminismus von heute.Die Lesung aus ihrem Buch "Weil ein #aufschrei nicht reicht - für einen Feminismus von heute" sorgte für rege Diskussionen im Publikum.

Nach einer kritischen Bestandsaufnahme des Feminismus formulierte Anne Wizorek diesen als allgemeinen Kampf gegen Sexismus. Es folgten Themen wie sexualisierte Gewalt, Geschlechtergerechtigkeit im Erwerbsleben sowie feministischer Aktivismus im Netz und auf der Straße.

Dank der Kooperation der Gleichstellungsstelle mit dem MedienHaus und dem Kunstmuseum Mülheim gab es im Anschluss an die Lesung eine Führung durch die Ausstellung "Desperate Housewives? Künstlerinnen räumen auf". Die 28 Künstlerinnen setzen sich auf kreative und augenzwinkernde Weise mit weiblichen Rollenbildern, die aus feministischer Perspektive hinterfragt werden, auseinander.

Anne Wizorek, freie Beraterin für digitale Medien, Autorin und feministische Aktivistin, lebt in Berlin und ist Gründerin des Grimme Online Award nominierten Gemeinschaftsblogs kleinerdrei.org. Der von ihr initiierte Hashtag #aufschrei stieß im Jahr 2013 eine Debatte zu Alltagssexismus an und wurde dafür als erster Hashtag mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. 2014 erschien im Fischer Verlag ihr Buch "Weil ein #aufschrei nicht reicht - Für einen Feminismus von heute", in dem sie eine moderne feministische Agenda entwirft. Im Januar 2016 veröffentlichte sie mit 22 Aktivistinnen ein Statement gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus unter dem Schlagwort #ausnahmslos. Sie ist außerdem Mitglied der Sachverständigenkommission für den zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung.

Mehr Informationen unter www.annewizorek.de.

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Stand: 14.11.2017

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