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Bodenlebewesen
| Bodenlebewesen bauen organische Substanzen im Boden ab und um. Sie gewinnen dabei Energie und Baustoffe zum Wachstum. |
Bodenlebewesen durchmischen den Boden und fördern so die Bodenstruktur. |
Rollassel und Kellerassel
Asseln sind etwa 1 cm groß. Mit ihren 14 Beinen gehören sie zu den Krebstieren, sogar zur Klasse der höheren Krebse wie auch Garnelen oder Krabben. Im Boden leben sie vor allem im Laub oder altem Holz, von dem sie sich ernähren. Als Zersetzer von groben Materialien haben Sie eine äußerst wichtige Funktion. Häufigste Asselarten sind Keller- und Mauerassel. Wer eine Assel findet, die sich in der Hand einrollt, hat eine Rollassel entdeckt.
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Springschwanz
Diese 1-2 mm langen Tiere mit dem lustigen Namen zählen mit ihren 6 Beinen zu den Insekten. Im Laub leben auf 1m² Waldboden gut 50.000 dieser Tiere, darunter zahlreiche verschiedene Arten von Springschwänzen. Die Allesfresser besitzen zwar keine Flügel, aber einen besonders guten Sprungapparat, mit dem sich sich wie mit einem Katapult fortbewegen. Das kann man beobachten, wenn man eine Handvoll Laub aufhebt und genau hinsieht.
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Bakterien und Pilze
Mikroorganismen im Boden sind ungeheuer wichtig, da sie kleinste organische Materialien abbauen und die Nährstoffe daraus für die Pflanzen verfügbar machen und außerdem Nahrung für winzige Tiere sind. Bakterien sind mit einer Größenordnung von 1 µm (Mikrometer = 1 millionstel Meter) die winzigsten Organismen im Boden und mit ihrer Größe meist nur mit einem guten Mikroskop zu erkennen. In nur einem Gramm Boden leben über 100 Millionen Bakterien, darunter tausende verschiedene Arten.
Nur die allerwenigsten Pilze treten in Form der bekannten Ständerpilze auf. Zahllose mikroskopisch kleine Pilzfäden durchziehen den Boden. Manche von ihnen leben in enger Gemeinschaft mit Pflanzen zusammen und liefern ihnen Nährstoffe. Dafür spendet die Pflanze Zuckerverbindungen, die sie in ihren Blättern aufgebaut hat.
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Kontakt
Stand: 11.03.2009