Brandstiftung in der Hauskampstraße am 2. und 3.3.2009

Bereits zum dritten Mal innerhalb kürzester Zeit war im Keller des dreigeschossigen Wohngebäudes ein Feuer ausgebrochen. In der Silvesternacht brannte es das erste Mal, ein weiteres Mal am Montag – und nun wieder Dienstagnacht.

Gegen 01:40 Uhr wurden die Rettungskräfte zum Haus in der Hauskampstraße gerufen. Dichter Rauch drang aus dem Kellerbereich des Wohnhauses. Wieder versperrte der Qualm den Fluchtweg der Bewohner ins Freie.

Gegen 01:40 Uhr wurden die Rettungskräfte zum Haus in der Hauskampstraße gerufen. Dichter Rauch drang aus dem Kellerbereich des Wohnhauses. Wieder versperrte der Qualm den Fluchtweg der Bewohner ins Freie.

Die Feuerwehr brachte mehrere Personen mit Fluchthauben und über die Drehleiter in Sicherheit. Sechs Personen wurden mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Feuerwehr brachte mehrere Personen mit Fluchthauben und über die Drehleiter in Sicherheit. Sechs Personen wurden mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Klar war der Polizei dann am Nachmittag, dass es sich wieder um Brandstiftung handelt, dass in einem Kellerraum Hausrat angezündet worden war.

Die Feuerwehr nahm am Dienstagvormittag in zwei Räumen einer Erdgeschoss-Wohnung noch Nachlöscharbeiten vor, da sich der Holzboden aufgrund des Feuers im Keller entzündet hatte.

Die Feuerwehr nahm am Dienstag Vormittag in zwei Räumen einer Erdgeschoss-Wohnung noch Nachlöscharbeiten vor, da sich der Holzboden aufgrund des Feuers im Keller entzündet hatte.

 

Bewohnbar ist das Gebäude für die nächste Zeit nicht. "Das Rauchgas ist durchs ganze Haus gezogen", erklärte die Kripo Essen, die am Dienstag mit fünf Brandursachenermittlern vor Ort in Styrum war.

Auch beim ersten und zweiten Brand ging die Polizei von Brandstiftung aus. Die Ermittlungen dauern noch an. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt.

Zwei Familien werden mittlerweile vom Sozialamt betreut und sind vorläufig in Notunterkünften untergebracht. Alle anderen Bewohner kommen bei Freunden oder Verwandten unter. 

Zwei Familien werden mittlerweile vom Sozialamt betreut und sind vorläufig in Notunterkünften untergebracht. Alle anderen Bewohner kommen bei Freunden oder Verwandten unter.

Am Montag erlitten bereits zwei Personen, eine 27jährige Frau und ein 36jähriger Mann, eine Rauchvergiftung und wurden ins Krankenhaus gebracht. Am Haus entstand erneut erheblicher Sachschaden. Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten die Bewohner da aber noch einmal in ihre Wohnungen zurückkehren.  

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Stand: 05.03.2009

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