Archiv-Beitrag vom 11.11.2013Bürgermeister fordern aktive Schritte für atomwaffenfreies Deutschland

Koalitionsverhandlungen: OB unterstützt Forderung der "Mayors for Peace"

Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld mit der Friedenstaube des Künstlers Richard Hillinger. 13.11.2008 Foto: Walter SchernsteinIn diesen Tagen geht es in den Verhandlungen zum Koalitionsvertrag um das Thema Atomwaffen und nukleare Abrüstung.
Aus diesem Anlass haben 105 Bürgermeister und Oberbürgermeister des weltweiten Bündnisses „Mayors for  Peace“ (Bürgermeister für den Frieden) die Verhandlungspartner von CDU, CSU und SPD schriftlich aufgefordert sich zu einem atomwaffenfreien Deutschland und einer atomwaffenfreien und sowie friedlichen Welt zu bekennen.

Die Forderung der Bürgermeister umfasst die Festschreibung dieses Bekenntnis der künftigen Bundesregierung bereits durch Aufnahme dreier Punkte in den Koalitionsvertrag:

  • (1) Einsatz für ein vertragliches Verbot und die Vernichtung aller Atomwaffen – weltweit.
  • (2) Positionierung gegen die Laufzeitverlängerungsprogramme von bestehenden Nuklearwaffen.
  • (3) Einsatz für einen Abzug der in Deutschland im Rahmen der nuklearen Teilhabe der NATO verbliebenen Atomwaffen.

Mülheims Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld unterstützt diese Forderung. Für sie sind „Atombomben Relikte des Kalten Krieges, die eine Gefahr für unsere Zukunft darstellen. Der Abzug aus Deutschland wäre ein wichtiger Schritt für eine weltweite nukleare Abrüstung. Hieran muss die künftige Bundesregierung aktiv arbeiten,“ so Dagmar Mühlenfeld.

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Stand: 11.11.2013

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