Bunter Aktionstag – die "Städteregion Ruhr 2030" lädt ein zur Ankerveranstaltung 4: "Grenzen und Identitäten" - theatralisch, fotographisch, malerisch, literarisch, wissenschaftlich, kabarettistisch und und und

Grenzen und Identitäten – gerade für eine Region wie das Ruhrgebiet sind dies zentrale Begriffe: Welche Grenzen, welche Identitäten existieren hier? Welche Rolle spielen sie im Denken und Handeln der Menschen? Was sind die Besonderheiten, was das Eigenständige dieser Region?
Welche Grenzen gilt es zu übertreten, damit aus einer Region von Städten eine Städteregion wird?

Ein Aktionstag am Sonntag, den 10. November 2002, will sich dieser Fülle und Vielfalt von Fragen mit den Formen von Kunst und Wissenschaft, Spiel und Spaß, Gespräch und Nachdenklichkeit ein wenig nähern. Gäste sind herzlich eingeladen, sich von 10 bis ca. 23 Uhr in den Räumen von Ethno Art Ruhr und Triple Z in Essen-Katernberg, Katernberger Straße 107 und 145, 45327 Essen, mit dem Thema auseinander zu setzen. Der Eintritt ist frei!

Der Inhalt ist Programm: Musik der regionalen Kulturen (u. a. BIMA, Heuser/Calisgan), Text und Diskussion, Film (Blicke aus dem Ruhrgebiet) und Foto (aus dem Fotowettbewerb), szenische Darbietung (Theater im Depot mit einer Werkschau des Stückes ruhr:mensch), Kabarett (Münch und Glup) und Vortrag, Quiz und die Ergebnisse von Umfragen und wissenschaftlichen Recherchen zum Thema. Dies und weitere Highlights versprechen ein anspruchsvolles Programm, das Identitätssuche und -findung, Grenzerfahrung und –überschreitung ermöglichen wird. Speziell für Kinder und Jugendliche (6-14 Jahre) wird von 10 bis 17 Uhr eine Kreativ-Kunst-Animation angeboten. Natürlich kommt das leibliche Wohl nicht zu kurz: ein kulinarischer Reigen führt durch Spezialitäten unterschiedlicher Regionen und Kulturen.

Der Aktionstag ist ein Baustein des Projektes "Städteregion Ruhr 2030" und steht damit in einer Reihe mit drei weiteren Ankerveranstaltungen, die das Thema der regionalen Zukunft in Workshops mit Experten aus der Region bearbeitet haben. Die Ergebnisse aller Veranstaltungen werden wissenschaftlich ausgewertet und im Februar 2003 im Rahmen einer Leitbildmesse im Choreographischen Zentrum, Zeche Zollverein in Essen, der Öffentlichkeit präsentiert. Am Projekt beteiligt sind die Städte Duisburg, Herne, Oberhausen, Mülheim an der Ruhr, Essen, Gelsenkirchen, Bochum, Dortmund sowie die Universität Dortmund, Fakultät Raumplanung, die das Vorhaben wissenschaftlich begleitet. Unter dem Motto "Kooperation und Eigensinn" haben sich die Beteiligten zum Ziel gesetzt, ein Leitbild zu entwerfen, das die Attraktivität der Region zu steigern hilft und die Menschen zum Bleiben und Andere zum Kommen bewegt. Erste (kooperative) Leitprojekte sollen bei der Verwirklichung dieses Zieles helfen. Das Projekt wurde im Rahmen des Ideenwettbewerbs „Stadt 2030“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ins Leben gerufen. Finanziert wird es durch das BMBF, das Ministerium für Städtebau, Wohnen, Kultur und Sport des Landes NRW sowie die beteiligten Städte selbst.

Weitere Informationen rund um die Veranstaltung und das Projekt erfahren Sie bei
Caren Heidemann, Stadt Essen Tel.: 0201/88-88708, E-Mail: caren.heidemann@stadtentwicklung.essen.de und Tomas Grohé, Stadt Gelsenkirchen, Tel.: 0209/1478392, E-Mail:grohe2030@gelsen.net und ab Mitte Oktober unter www.ruhr-2030.de

Kontakt


Stand: 25.08.2003

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