Chatten ohne Risiko – Informationsveranstaltungen für Eltern und Kinder
Eltern, Pädagogen, Lehrer und Schüler sollen sich angesprochen fühlen bei dem Angebot des Amtes für Kinder, Jugend und Schule, wenn es um den Missbrauch des Internets geht. Zwei Veranstaltungen sind zu diesem Thema geplant:
Die Beratungsstelle für Schwangerschaftskonflikte der AWO und das Amt für Kinder, Jugendliche und Schule wollen, im Rahmen des präventiven Jugendschutzes, - mit finanzieller Unterstützung der Bethe Stiftung - mit ihrem Angebot eine größere Sensibilität, letztendlich im Interesse eines besseren Opferschutz, für dieses Thema schaffen:
Am 26.11.2007 referiert um 19.30 Uhr Diana Emberger, Bildungsreferentin der Fachstelle Gender NRW in der Aula der Realschule Stadtmitte mit praktischen Beispielen zum Thema: Chatten und Internet ohne Risiko - Was Eltern wissen sollten!
Am 18.12.2007 wird in der Aula der Realschule Stadtmitte, um 19.30 Uhr das Theaterstück Click it! Tipps gegen sexuellen Missbrauch im Chat von der Theatergruppe Zartbitter Köln aufgeführt. Angesprochen sind ebenfalls Eltern, Pädagogen, Lehrer und Schüler.
Beide Abende sind kostenfrei!
Zeitgleich wird für zirka 1000 Schüler und Schülerinnen am 18.12. und 19.12.2007 ebenfalls das Theaterstück Click it von Zartbitter Köln aufgeführt.
Zum Hintergrund:
Das Internet entwickelt sich für Kinder und Jugendliche zunehmend zu einem wichtigen Leitmedium, das eine kaum noch überschaubare Fülle von Inhalten bietet. Mit einem Klick können sie Teil eines weltweiten Netzes werden und Datenmaterial in nahezu unbegrenzter Menge nutzen.
Sicherlich eröffnen sich durch die Nutzung des PCs neue Kommunikationswege, Interaktivität und kreative Nutzungsmöglichkeiten. Zum Problem kann der PC aber nicht nur dann werden, wenn er die einzige Freizeitbeschäftigung des Kindes ist, sondern auch dann, wenn überwiegend gewaltorientierte Inhalte konsumiert werden.
Aber auch die Nutzung von Chat - Rooms oder von Newsgroups kann unter Umständen riskant sein. Die vielseitige Faszination dieser virtuellen Welt lässt oft die Kinder und Jugendlichen unvorsichtig und leichtsinnig werden. Es besteht durchaus die Gefahr, dass es zu einem "verbalen Missbrauch" oder aber auch zu anderen massiveren Übergriffen kommen kann.
Es ist sinnlos, Mädchen und Jungen das Internet zu verbieten. Verbote führen nur dazu, dass Kinder und Jugendliche ohne Wissen der Erwachsenen heimlich chatten und surfen – und dazu haben sie mehr als genügend Gelegenheiten.
Wichtigstes Ziel einer präventiven Erziehung ist die Förderung eines gesunden Misstrauens, die entscheidende Voraussetzung für die im Internet dringend notwendige Fähigkeit zur Realitätsprüfung, sowie sachliche Informationen, damit die Kinder die Gefahren im Chat früh erkennen. Sie brauchen aber auch Eltern, die ausreichend informiert sind, um die Welt des Chats zu entdecken.
Kontakt
Kontext
Stand: 13.11.2007














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