Archiv-Beitrag vom 13.07.2012"Chefinsache – das eigene Unternehmen gründen"

Business GmbH bietet wieder GründerinnenWerkstatt an

Acht Frauen haben im ersten Halbjahr die GründerinnenWerkstatt erfolgreich durchlaufen. Auch im zweiten Halbjahr bietet das STARTERCENTER NRW Mülheim gründungswilligen Frauen nun wieder diese individuelle Begleitung auf dem Weg in die Selbstständigkeit an.

Die Mülheim & Business GmbH bietet unter dem Dach des STARTERCENTERS NRW Mülheim ab September 2012 erneut eine Gründerinnen-Werkstatt für Frauen aus der MEO-Region und der Umgebung an. Diese begleitet die zukünftigen Unternehmerinnen bei der Ideenfindung und Unternehmenskonzeption.

Der Unternehmerinnenbrief NRW soll Gründerinnen und Unternehmerinnen beim Start in die Selbstständigkeit und bei der Expansion unterstützen. Im ersten Halbjahr haben acht Frauen die GründerinnenWerkstatt durchlaufen und dabei Gründungsideen entwickelt und Businesspläne geschrieben. „Die Teilnehmerinnen haben die GründerinnenWerkstatt als persönlichen Gewinn empfunden. Sie sehen in der Selbst-ständigkeit nun eine wirkliche Alternative“, sagt Dr. Uta Willim, Existenzgründungsberaterin bei der Mülheim & Business GmbH und Leiterin des STARTERCENTERS NRW in Mülheim. „Die Frauen stehen nun auch nach Abschluss im Austausch und jede arbeitet in ihrem individuellen Tempo an der jeweiligen Gründungsidee.“ Die Teilnehmerinnen bescheinigten der Organisatorin, dass sie die GründerinnenWerkstatt als motivierend und impulsgebend für die Entwicklung ihrer beruflichen Perspektive erfahren hätten.

In der GründerinnenWerkstatt durchlaufen die Teilnehmerinnen eine klar strukturierte und individuell zugeschnittene Gründungsvorbereitung. Im dem ersten Modul – der so genannten „Ideenschmiede“ – gibt Dr. Uta Willim Anregungen und Hilfestellung, damit die Teilnehmerinnen für sich zunächst erarbeiten, was ihre persönlichen Kompetenzen, Eigenschaften und Interessen tatsächlich sind, die sie beruflich gerne nutzen möchten. Vor diesem Hintergrund werden Gründungsideen entwickelt und getestet. In dem zweiten Modul wird die Gründungsidee in ein Unternehmenskonzept gegossen und auf ihre wirtschaftliche Tragfähigkeit geprüft. Gleichzeitig erhalten die Teilnehmerinnen im Rahmen der GründerinnenWerkstatt fachkundige Begleitung und Beratung, um in ihre Rolle als zukünftige Unternehmerinnen hineinzuwachsen. „Wir wenden uns an Frauen, die sich beruflich verändern wollen, die möglicherweise nach ihrer Familienphase eine eigene kleine Firma gründen wollen und die bislang noch nicht den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt haben“, sagt Dr. Uta Willim. „In unserer GründerinnenWerkstatt treffen diese Frauen eine kleine Gruppe Gleichgesinnter, mit denen sie Erfahrungen und Ideen austauschen können und damit die ideale Möglichkeit vorfinden, ihren Wunsch nach Selbstständigkeit zu erproben.“

Anmeldeschluss für das erste Modul „Ideenschmiede“ ist am 10. September 2012. Die Teilnahmegebühr beträgt 95 Euro (inkl. MwSt.) und beinhaltet die Nutzung der GründerinnenWerkstatt im HAUS DER WIRTSCHAFT (Wiesenstraße 35) für drei Monate. Ein erstes gemeinsames Treffen aller Teilnehmerinnen findet am Mittwoch, 19. September 2012 (9-12 Uhr) in der GründerinnenWerkstatt statt.

Anmeldeschluss für das zweite Modul „Unternehmenskonzeption“ ist am 31. Oktober 2012. Die Teilnahmegebühr beträgt ebenfalls 95 Euro (inkl. MwSt.) und beinhaltet auch die Nutzung der GründerinnenWerkstatt. Bei der Buchung beider Module beläuft sich die Teilnahmegebühr auf 170 Euro (inkl. 6 Monate Nutzung der GründerinnenWerkstatt).

Alle weiteren Informationen zu den Workshopmodulen und zur Anmeldung:
Dr. Uta Willim
Mülheim & Business GmbH Wirtschaftsförderung
Wiesenstraße 35, 45473 Mülheim an der Ruhr
Telefon 0208 / 48 48 51
E-Mail: versenden

 


Hintergrund GründerinnenWerkstatt:
Das HAUS DER WIRTSCHAFT beherbergte von 2009 bis 2011 das Modellprojekt GründerinnenWerkstatt des STARTERCENTERS NRW Mülheim an der Ruhr. Mehr als 80 Frauen planten in dieser Zeit ihre Selbstständigkeit, entwickelten Ideen und arbeiteten im Team. Ziel des auf drei Jahre angelegten und mit NRW-EU-Ziel2-Mitteln finanzierten Projektes war es, Frauen Mut zu machen, eine eigene Existenzgründung zu wagen. Aus dem Modellprojekt ist nun die reguläre GründerinnenWerkstatt entstanden, die auf der Grundlage der während der Projektzeit gesammelten Erfahrungen nun auch ohne Fördermittel weitergeführt wird.

Kontakt


Stand: 13.07.2012

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