Claudia Desgranges - zeitstreifen - 9. September – 17. Oktober 2004

Die autonome Farbe, ihre Erscheinung auf und ihre Wechselwirkung mit dem Malgrund Aluminium sind das Thema der Werke der Kölner Künstlerin Claudia Desgranges. Die reduzierte Bewegung, sichtbar und nachvollziehbar in einem konzentrierten und disziplinierten Duktus, thematisiert die Zeit in der Entstehung des Farbverlaufs wie auch in dem Zerfließen der Farben ineinander bzw. ihrem Trocknungsprozess.

Foto: Walter Schernstein

Die Eigenaktivitäten von Farbe und Aluminiumgrund in ihrer Erscheinung und ihrer Wirkung während der Zeit des Betrachtens bilden eine weitere Ebene der Auseinandersetzung mit den "Zeitstreifen". Es ist die sinnliche Erfahrung von Farbnuancen, ihrem Zusammenwirken und ihrem Eigenwert, potenziert durch den Bildträger Aluminium, der die Farbe trägt und stehen lässt, nicht in sich aufnimmt wie etwa Leinwand, die den Betrachter von Claudia Desgranges" Werken fasziniert. Sowohl in den quadratischen Arbeiten wie in den lang gestreckten "zeitstreifen" spiegelt sich der kontrollierte Prozess der Bildfindung, die Experimentierfreude der Künstlerin.

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Stand: 13.09.2004

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