Collection Tours

Das von der Deutschen Bank ermöglichte Vermittlungsprojekt Collection Tours bietet den Bewohnern und Gästen des Ruhrgebiets ab März 2010 die Möglichkeit einer intensiven Auseinandersetzung mit den Sammlungen und Sonderausstellungen der 20 RuhrKunstMuseen. Erstmals in der Geschichte der Region erarbeiten und erproben die beteiligten Häuser gemeinsam neue Wege der Kunstvermittlung.

Hotline der Collection Tours: +49 (0) 201 / 88 45 777

Bus der Collection Tours vor dem Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

ZWEIMAL KUNST UND ZURÜCK –
EIN VERMITTLUNGSPROJEKT FÜR SCHÜLER

Zweimal Kunst und zurück bietet Schülern aller Altersstufen und Schulformen im Kulturhauptstadtjahr eine Begegnung mit Kunst und Kultur, die über die Grenzen der Heimatstadt hinaus geht und das Ruhrgebiet als kulturelle Region erfahrbar macht. Jeweils zwei RuhrKunstMuseen haben sich zusammengeschlossen und ein gemeinsames Angebot entwickelt.

Zweimal Kunst und zurück sieht für jede Schulklasse zwei Museumsbesuche an zwei Tagen unter einem Leitthema vor – den Besuch des Kunstmuseums der Heimatstadt und eines weiteren RuhrKunstMuseums. Bei letzterem kommt die Busflotte zum Einsatz, die die Schüler von der Schule zum Museum der Partnerstadt befördert. Neun verschiedene Touren werden angeboten. Angeleitet durch Kunstvermittler, verbinden sie Ausstellungsgespräche mit Diskussionen, Interaktionen und kreativer Arbeit. Das Erfahrungswissen der Schüler wird hierbei nicht nur im Museum, sondern auch während der Busfahrt kreativ und konstitutiv einbezogen. Materialtüten verheißen eine spannende Fahrt mit unerwarteten Aufgaben.

TOUR 4: Ausdruck
Farbe – Form – Ausdruck: drei Schlagwörter, deren Zusammenspiel es im Rahmen dieser Tour zu überprüfen gilt. Welche Stimmung vermitteln die Landschaftsdarstellungen der deutschen Expressionisten im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr? Welche Gestaltungsmerkmale lassen sich identifizieren? Wie lassen sich diese auf die malerische Umsetzung eigener Stimmungslandschaften übertragen? Im Museum Küppersmühle werden diese Fragestellungen auf die Werke des Informel sowie zeitgenössische Kunstwerke übertragen. Das sinnliche Erleben und der eigene expressive Ausdruck stehen im Vordergrund, wenn selbst gemalt wird: mal blind, mal mit Rap, mal mit Vivaldi...

  • Für Schulen in Duisburg und Mülheim, März bis Dezember 2010

TOUR 8: Schwarz auf Weiß
Zeichnen, aber wie? Und mit welchem Werkzeug? Drucken, aber wie? Und in welcher Technik? Zwei Kunstmuseen öffnen ihre grafischen Sammlungen, um unterschiedliche Zeichenstrategien sowie druckgrafische Verfahren für Schüler erfahrbar zu machen. In Mülheim finden zeichnerische Experimente mit Bleistift, Kohle, Kreide und anderen Materialien direkt vor den Werken von u.a. Franz Marc und Max Ernst statt. In Oberhausen besteht die Möglichkeit, eigene Erfahrungen in Hoch-, Tief- und Flachdrucktechniken zu sammeln.

  • Für Schulen in Duisburg und Mülheim, Juni bis November 2010

 

TOUR OST/WEST –
BUSTOUREN FÜR ERWACHSENE ZU DEN RUHRKUNSTMUSEEN

Zwölf verschiedene Reiserouten führen zu ausgewählten Kunstwerken in den Sammlungen der RuhrKunstMuseen. Die Touren verbinden jeweils drei Institutionen unter einer gemeinsamen Fragestellung. Die Kunstvermittler spannen den thematischen Bogen, liefern Hintergrundinformationen und moderieren die Gespräche in den Museen sowie während der Busfahrt.

TOUR 6: Mit Leidenschaft und System – Sammler und das Sammeln
Sa 19.6.2010, 11–17 Uhr
Im Mittelpunkt des Interesses stehen die Sammler Karl Ernst Osthaus und Peter und Irene Ludwig im Museum Folkwang und der Ludwig Galerie sowie die bewegte Geschichte der Sammlung des Kunstmuseum Mülheim, die aus unterschiedlichen privaten Quellen zusammengetragen wurde. Vorgestellt werden die Sammlungen und Sammlerpersönlichkeiten im jeweiligen historischen Kontext. Die Tour geht der Frage nach, wie und mit welchen Folgen die ehemals privaten Sammlungen heute in öffentlichen Museen präsentiert werden.

  • Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr
  • LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

TOUR 9: In Szene gesetzt – Künstler als Dokumentare des Ruhrgebiets
Sa 13.3., 24.4., 22.5. und 26.6.2010, 11–17 Uhr
Seit über hundert Jahren denken Künstler in Bildern, Fotografien und Installationen über das Ruhrgebiet als Arbeits- und Lebenswelt nach und zeigen den sozialen und kulturellen Wandel der Region. Die Tour führt u.a. zu den fotografischen Werken von Bernd und Hilla Becher sowie zu Landschaftsgemälden bedeutender Künstlerpersönlichkeiten des Ruhrgebiets. Im Vergleich fügen sich die Werke zu einer Art "regionalem Gedächtnis" zusammen.

  • Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr
  • Josef Albers Museum Quadrat Bottrop
  • Kunstmuseum Bochum

 

REISEGESPRÄCHE – Zu den Mapping the Region-Ausstellungen für Erwachsene
Ingesamt zehn verschiedene Reisegespräche beziehen sich auf das gemeinsame Projekt der RuhrKunstMuseen, das unter dem Titel Mapping the Region 14 Ausstellungen umfasst. Im Rahmen einer Tour werden jeweils drei Ausstellungen mit überwiegend zeitgenössischen künstlerischen Positionen besucht. Begleitet werden die Veranstaltungen durch einen Kunstvermittler und einen Experten anderer Profession, z.B. durch einen Landschaftsarchitekten, Journalisten oder Sozialwissenschaftler. Bereits während der Busfahrt können sich die Reisenden mit den Fachleuten über verschiedene Sichtweisen auf die Ausstellungen austauschen und die Methode des "Mapping" in der zeitgenössischen Kunst diskutieren. 

TOUR 1: Stadt Land Kanal – Landschaftsgestaltung
Sa 20.3.2010, 11–17 Uhr
Der Landschaftsarchitekt Dirk Melzer begleitet die Tour zu Ausstellungen, die sich mit der künstlerischen Landschaftsgestaltung der Region befassen. In liquid area (Herne) beschäftigen sich Künstlerinnen und Künstler mit Orten, Funktionen und Bedeutungen des Elements Wasser. Die Ausstellung Zwischen Kappes und Zypressen (Oberhausen) richtet den Blick auf die einzigartige Gartenkunst der Metropole Ruhr. Die Grüngestaltung von ehemaligen Industrieflächen steht stellvertretend für den Wandel des Reviers. Die Ausstellung ÜberTage. Pixelprojekt_Ruhrgebiet (Mülheim) fasst verschiedene fotografische Erkundungen der Region als eine Art bildliches Gedächtnis zusammen.

  • Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr
  • LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen
  • Flottmann-Hallen, Herne
  • Städtische Galerie des Emschertal-Museums, Herne


Kontakt
Natalie Borlinghaus M.A.
Tel.: +49 (0) 208 / 41 93
E-Mail: versenden

Zeichnen, aber wie? Und mit welchem Werkzeug? Drucken, aber wie? Und in welcher Technik? Zwei Kunstmuseen öffnen ihre grafischen Sammlungen, um unterschiedliche Zeichenstrategien sowie druckgrafische Verfahren für Schüler erfahrbar zu machen. In Mülheim finden zeichnerische Experimente mit Bleistift, Kohle, Kreide und anderen Materialien direkt vor den Werken von u.a. Franz Marc und Max Ernst statt. In Oberhausen besteht die Möglichkeit, eigene Erfahrungen in Hoch-, Tief- und Flachdrucktechniken zu sammeln. 

Stand: 11.03.2010

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