Dachstuhlbrand am 17.6.2006 im Schreberweg
Am Samstag, 17.6.2006, ging um 12.53 Uhr ein Notruf in der Leitstelle der Berufsfeuerwehr ein. Der Anrufer meldete einen Dachstuhlbrand im eigenen Haus. Man habe sich selbst in Sicherheit bringen können, erklärte der Anrufer.
Schon auf der Anfahrt zur Einsatzstelle war eine Rauchentwicklung aus dem Dachgeschoss deutlich erkennbar. Bei Eintreffen der Berufsfeuerwehr schlugen bereits Flammen aus der Dachhaut des zweigeschossigen Wohnhauses.
Der linke Teil des Dachstuhls war in Brand geraten. Die Bewohner des Hauses hatten sich, wie gemeldet, selbst in Sicherheit gebracht und konnten die Kräfte der Berufsfeuerwehr einweisen.
Der Löschangriff wurde zunächst mit einem C-Rohr im Innenangriff sowie einem Wenderohr, später einem C-Rohr über die Drehleiter vorgetragen. Weiterhin wurde ein C-Rohr im rückwärtigen Bereich von außen vorgenommen. Der Brand war durch die zügige Vornahme von mehreren Rohren über verschiedene Angriffswege schnell unter Kontrolle, so konnte ein Übergreifen auf das Nachbargebäude verhindert werden.
Im Laufe des Einsatzes mussten Teile der Dachhaut sowie der Innenverkleidung des Dachausbaus von den Einsatzkräften aufgenommen werden, um die Dachkonstruktion und in den Zwischenräumen befindliche Glutnester ablöschen zu können. Für Nachlöscharbeiten wurde das C-Rohr aus dem rückwärtigen Bereich im 1. Obergeschoss im Innenangriff eingesetzt.
Die Hausbesitzerin musste aufgrund ihrer Aufregung über den Brand von der Rettungswagen-Besatzung versorgt und vorsorglich ins Krankenhaus gebracht werden. Durch die Brandeinwirkung wurden Teile der Dachkonstruktion, der Spitzboden sowie Wohnräume des ersten Obergeschosses stark beschädigt. Ein von der Einsatzleitung angeforderter Mitarbeiter des RWE schaltete die Stromversorgung des Hauses ab, da die Elektroinstallation im Brandgeschoss stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Um Wasserschäden zu minimieren wurden 2 Vetter Wassersauger eingesetzt, mit deren Hilfe abfließendes Löschwasser sofort aufgenommen wurde. Mit einer Wärmebildkamera und einem Fernthermometer wurden gefährdete Bereiche auf Glutnester kontrolliert. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr wurden in den Löscheinsatz eingebunden und stellten noch bis ca. 16:45 Uhr eine Brandwache. Nach Einsatzende konnte das Haus dem Besitzer übergeben werden.
Im Einsatz waren
Feuerwache 1
KdoW des Direktionsdienstes
Einsatzleitwagen
LF 24
DLK 23/12
TLF 16/24
LKW
Feuerwache 2
LF 24
DLK 23/12
RTW
Freiwillige Feuerwehr
LF 24
LF 16/TS
Insgesamt wurden 3 C-Rohre und ein Wenderohr vorgenommen.
6 Pressluftatmer waren im Einsatz. Die Kriminalpolizei nahm anschließend Ermittlungen zur Brandursache auf.
Kontakt
Stand: 23.10.2008













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