Dachstuhlbrand auf der Sandstraße am 5. August 2008
Am Dienstagmorgen um kurz vor 9 Uhr wurde die Feuerwehr zum Brand in einer Dachgeschosswohnung auf der Sandstraße gerufen.
Passanten bemerkten ersten Rauch hinter den noch geschlossenen Rollläden.
Innerhalb einer Minute war die Feuerwehr mit drei Fahrzeugen der Hauptwache und 16 Einsatzkräften vor Ort. Zusätzlich wurden zwei Löschfahrzeuge und eine Drehleiter der Feuerwache in Heißen alarmiert.
Noch während der erste Löschangriff eingeleitet wurde, stand die Wohnung bereits im Vollbrand. Trotz des schnellen Einsatzes von zwei Strahlrohren im Innenangriff und zwei weiteren Rohren über Drehleitern konnte ein Übergreifen des Brandes auf die zweite Wohnung im Dachgeschoss nicht verhindert werden.
Ständig herabfallender Dachziegel und Scherben erschwerten den Einsatzkräften die Löscharbeiten.
Die Wohnungsinhaberin befand sich zum Zeit des Brandausbruchs nicht im Haus, erlitt aber beim Anblick des Schadenausmaßes einen Schock und musste ins Krankenhaus transportiert werden.
Weitere Personen kamen nicht zu Schaden. Das Gebäude und die Nachbarhäuser mussten evakuiert werden. Die 25 betroffenen Bewohner wurden in einem inzwischen angeforderten Linienbus der MVG betreut.
Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten die acht Bewohner der Nebenhäuser wieder in Wohnungen zurückkehren können. Da noch nicht feststand, wann die Strom- und Gasversorgung für das betroffene Haus wieder hergestellt würde, mussten zwei Familien mit insgesamt fünf Personen in Notunterkünften der Stadt untergebracht werden. Die anderen 12 Personen kamen solange bei Freunden und Verwandten unter.
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Insgesamt waren 3 Löschzüge mit 37 Einsatzkräften von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr im Einsatz. Die letzten Kräfte einer Sicherheitswache sind auch vier Stunden danach noch mit einer Wärmebildkamera und Wasser am Rohr vor Ort.
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Die Brandursache wird von den Brandsachverständigen der Kripo ermittelt. Genaue Angaben könne zur Zeit noch nicht gemacht werden. Im Moment deutet alles auf einen technischen Defekt hin.
Über die Höhe des Schadens kann nur spekuliert werden. Der Dachstuhl des Gebäudes ist komplett zerstört. Mittlerweile sind alle Wohnungen unterhalb des Dachgeschosses wieder bewohnbar.
Während der Löscharbeiten musste die Sandstraße bis zirka 12 Uhr komplett gesperrt und der Busverkehr umgeleitet werden.
Kontakt
Stand: 19.03.2009







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