Das ideale Igelbiotop

Igel auf einer WieseNaturnahe Landschafsstrukturen finden sich in unserem, durch intensive Landwirtschaft und Bebauung beeinträchtigten Umfeld nur noch sehr selten.
Der Trend zu Großmaschinen in der Landwirtschaft bedingt große zusammenhängende Ackerflächen, was zur Folge hatte, dass Feldgehölze, Knicks und Hecken gerodet wurden um Platz für die Bewirtschaftung zu schaffen. Diese waren jedoch für viele Tiere, unter anderem auch für den Igel der ideale Lebensraum und boten ihnen gute Nahrungsmöglichkeiten.
Kleinsäuger suchen ihre Nahrung auf angrenzenden Feldern und Wiesen und wirken so der Massenvermehrung von Schädlingen entgegen, wie z.B. der Igel als heckenbewohnender Insektenfresser.

Nicht nur Hecken, sondern auch ein reich strukturiertes Feldgehölz ist ein guter Lebensraum und Nahrungsspender für die Igel. Ziel eines aktiven Naturschutzes und somit auch einer intensiven Igelhege muss die Schaffung neuer Feldgehölze und Hecken sein. Dazu kann jeder Interessierte einen Beitrag leisten, z.B. in seinem eigenen Garten oder Hausgrundstück bei der Auswahl der Pflanzen die er in den Garten pflanzen möchte. Oder aber in Absprache mit Grundstücksnachbarn oder Bekannten eine etwas größere zusammenhängende Hecke oder Vogelschutzgehölze entstehen lassen.

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Stand: 18.06.2008

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