Das Projekt
Anfang 2008 stellte die Stadt Mülheim an der Ruhr den Antrag zur Aufnahme in die Förderinitiative 1 - "Regionales Übergangsmanagement" - des Programms Perspektive Berufsabschluss, welches vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Finanziert wird es aus dem Europäischen Sozialfonds.
Der Titel des Mülheimer Vorhabens lautet:
"Regionales Übergangsmanagement in Mülheim/Ruhr. Umsetzung eines strategischen Konzeptes zur strukturellen Verbesserung der Kooperation der regionalen Akteure im Bereich Übergang Schule-Beruf"
Das bis dahin bereits entstandene Netzwerk für die Übergangsproblematik in Mülheim an der Ruhr sollte durch dieses Vorhaben unterstützt und effizienter gemacht werden. Mülheim an der Ruhr wurde in das Programm aufgenommen. Seit November 2008 arbeiten drei Mitarbeiter fest in diesem Vorhaben und verfolgen die Gedanken und Ziele, die im Antrag formuliert waren:
Die Mitarbeiter unterstützen die Koordinatoren bei der Erarbeitung von Konzepten und Strategien. Die Aufgabe besteht konkret in der qualitativen Weiterentwicklung der Kooperationen und der Abstimmungsprozesse mit dem Ziel ein flächendeckendes Beratungs- und Begleitungssystem mit zusammenhängenden Förderwegen zu etablieren. Dabei sollen die verschiedenen Angebote auf kommunaler Ebene so transparent wie möglich nach außen dargestellt werden - Unklarheiten und die Doppelstrukturen werden so vermieden beziehungsweise abgebaut. Öffentlichkeitsarbeit und die fortlaufende Erschließung neuer Ressourcen für die gemeinsamen Vorhaben sind zentrale Elemente des RÜMs.
Grundlage der künftigen Konzepte und Strategien werden valide Steuerungsdaten sein, die durch das Mülheimer RÜM erhoben und ausgewertet werden. Durch eine gute Kooperation mit den allgemeinbildenden Schulen liegen den Koordinatoren sehr aussagekräftige Daten zu Übergängen und Fehlzeiten vor. Im Rahmen einer standardisierten Datenerhebung und -auswertung wurde eine systemübergreifende Software für das regionale Übergangsmangement eingeführt. Dies soll ermöglichen, den Verlauf der erfassten Schulabgängerinnen und -abgänger durch das Übergangssystem gesichert zu verfolgen und die vorhandenen und künftigen Förderprojekte dem tatsächlichen Bedarf anzupassen. Bereits vorhandene amtliche Daten oder Ergebnisse aus anderen Studien fließen dabei ebenso in die Steuerung mit ein, wie auch die erhobenen Primärdaten.
Gemeinsam mit den Netzwerkpartnern sollen kommunale Qualitätsstandards und Steuerungselemente für die Förderung benachteiligter Jugendlicher erarbeitet und festgelegt werden. Dabei sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle verantwortlich für die Erarbeitung und das Nachhalten von Arbeitsergebnissen, Vorhabenszielen und Fortschrittskontrolle.
Hier finden Sie weitere Informationen zu Perspektive Berufsabschluss und zum Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Kontakt
Stand: 07.12.2011






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