Der "Herzkasper" lauert überall – auch im Rathaus
Stets kommt er auf leisen Sohlen. Schlagartig und für alle unsichtbar taucht der "Herzkasper" auf. Mit diesem eher freundlichen Ausdruck bezeichnet der Volksmund plötzlich auftretende Probleme am Herzen, insbesondere Herzrhythmusstörungen, die viel zu häufig zum plötzlichen Herztod führen. In Deutschland sterben etwa 130.000 Menschen jährlich – allein über 500 in Mülheim – an den Folgen des "Herzkaspers". So unerwartet wie er kommt, kann der plötzliche Herztod jeden treffen: Menschen jeden Alters, Leistungssportler, Manager, Arbeiter und Angestellte. Ob Männer oder Frauen – jeder von uns kann lebensgefährliche Herzrhythmusstörungen erleben. Jederzeit. Überall. Zum Kampf gegen den Herztod konnten nun auch im Rathaus und im Gesundheitshaus drei Frühdefibrillatoren in Betrieb genommen werden. Sie stehen im Gesundheitshaus (1. Etage) und im Rathaus (Eingang Ruhrstraße und im Flurbereich vor dem Personalrat, Zi. 163) zur Verfügung. Wenn ein Mitarbeiter/in oder Besucher/in Hilfe benötigt, so wählen Sie im Gesundheitshaus die Nummer 455-1913, für den Eingang Ruhrstraße die 455-1914 und für den Bereich Personalrat die 455-1915. Ihr Anruf wird an eine(n) in den Umgang mit diesen Geräten eingewiesene Kollegin/Kollegen weitergeleitet, die/der Ihnen schnellstens zur Hilfe kommt. Wichtig ist, dass Sie den Ort der Hilfeleistung genau benennen.

Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld lässt sich von Egbert Kaluz (Gesundheitsamt) die Funktion des Frühdefibrillators erläutern. Brigitte Siedow (2.v.r.) und Wiebke Vogel (links) gehören zu den entsprechend ausgebildeten Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung. "Diese Lebensretter gehören an Orte mit viel Publikumsverkehr," plädiert die Oberbürgermeisterin für weitere Standorte in der Stadt.
Foto: Walter Schernstein
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Stand: 21.01.2005













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