Der neue RuhrtalRadweg von der Quelle bis zur Mündung
Die Ruhr entspringt in Winterberg im Sauerland. Und sie mündet in Duisburg in den Rhein. Der RuhrtalRadweg ist ein ganz neuer Weg, sich an der Vielfalt dieser Flusslandschaft und ihrer Geschichten zu begeistern.

Pressekonferenz zur Vorstellung des neuen Angebotes
Foto: Walter Schernstein
So findet man den Weg von der Quelle bis zur Mündung
Im Bereich des Ruhrgebiets verläuft fast die Hälfte der insgesamt 220 Kilometer langen Route direkt am Wasser, im sauerländischen Teil dominieren wald- und forstwirtschaftlich geprägte Abschnitte. Im 19. Jahrhundert war die Ruhr die Hauptschlagader der Region, der meist befahrene Fluss Europas. Heute steht sie für eine lebendige Freizeitregion mit vielen Möglichkeiten für jeden Geschmack – ganz besonders für alle Freunde des Fahrradfahrens. Zugeschnitten auf unterschiedliche Radwandertypen verschafft der RuhrtalRadweg sowohl Natur- als auch Kulturliebhabern besondere Erlebnisse. Gleichermaßen ist er für Ausflüge mit Kindern gedacht. Spannend sind auch die möglichen Kombinationen mit Paddelboot, Fahrgastschiff, Schienenbus oder Dampfzugfahrten.
"Der RuhrtalRadweg ist eine beispielhafte Qualitätsoffensive über regionale Grenzen hinweg, die neben der Verbesserung der Wegeinfrastruktur, auch die Orientierungssicherheit, die Informationsqualität und einen fahrradfreundlichen Service umfasst", sagt Dr. Dieter Nellen, Geschäftsführer der Ruhrgebiet Touristik in Essen. "Das wird ein neuer Klassiker neben Donau- oder Weserradweg", versichert Samone Schwier, Geschäftsführerin des Sauerland-Tourismus e. V.
Wer dem RuhrtalRadweg auf seinem 220 Kilometer langen Weg von der Quelle der Ruhr (674 Meter über NN) durch das Sauerland ins Ruhrgebiet folgt, passiert Natur- und Kulturlandschaften: Wälder, Moor und Heide wechseln sich ab mit Burgen- und Fachwerkidylle oder den Hinterlassenschaften der Industrie-Ära: Fördertürme, Hochöfen, Gasometer.
Erlebnisstationen sind beispielsweise die Bike Arena Sauerland mit 38 Strecken unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade, der einmalige Bike Park in Winterberg, Arnsberg mit seiner mittelalterlichen Altstadt und dem Klassizismusviertel, das Muttental und die Zeche Nachtigall, der Baldeneysee und die Villa Hügel, das Aquarius Wassermuseum in Mülheim an der Ruhr und schließlich das neu gestaltete Duisburger Hafenareal "Innenhafen" mit seiner Flanier- und Gastronomie-Meile.
In zweijähriger Zusammenarbeit haben 23 Städte und Gemeinden unter Federführung der Ruhrgebiet Tourismus GmbH & Co. KG (RTG), des Sauerland-Tourismus e. V. und des Regionalverbandes Ruhr (RVR) ein neues touristisches Highlight unter den Flussradwanderrouten in Deutschland geschaffen. Das Land NRW und die EU haben das Gemeinschaftsprojekt gefördert.
Ergebnis ist die kostenlose Informationsbroschüre mit Panoramakarte, die einen Vorgeschmack gibt und Lust auf die Tour macht. Neu erschienen ist jetzt die Spiralo-Radwanderkarte des Bielefelder Verlages (Maßstab 1:50.000; 9,95 €) mit einem jahresaktuellen Tourguide, der auch Informationen über Beherbergung, Gastronomie und Fahrradservice bietet.
Die Infobroschüre "RuhrtalRadweg" und die Spiralo-Radwanderkarte sind über die Hotline 0 18 05 / 18 16 30 (0,06 € / 30 Sek.) der Ruhrgebiet Touristik oder bei den städtischen Tourist-Informationen entlang der Ruhr (in Mülheim bei der MST im Mülheimer Service & Info Center auf der Schloßstraße) erhältlich. Weitere Infos unter www.ruhrtalradweg.de.
Kontakt
Stand: 21.03.2006













[schließen]
Bookmarken bei