Der Übergang vom Stollenbergbau zum Tiefbau

Bergbau in Mülheim:  Franz Dinnendahl

Als die Kohlenvorräte um 1790 bis zum Stollenniveau abgebaut waren, mussten die Bergleute mit senkrechten Schächten tiefer in das Gebirge vordringen, um weitere Vorräte zu erschließen. Dieser Übergang wurde möglich
durch die Einführung der Dampfmaschine.

Franz Dinnendahl 1775 - 1826: Begründer der "Hütte" in Mülheim an der Ruhr 


Franz Dinnendahl hat von Mülheim aus die Mechanisierung der Wasserhaltung und Kohlenförderung in vielen Tiefbauschächten vorangetrieben. Anfang des 19. Jahrhunderts baute Dinnendahl Feuermaschinen auf Rosendelle, Wiesche und Caroline ein. Als erste Tiefbauschächte wurden 1811 auf Wiesche der Schacht Wilhelmine und auf Sellerbeck an der Nordstraße der Schacht Christian abgeteuft. Das Entstehen dieser modernen Tiefbauzechen setzte einen hohen Kapitaleinsatz voraus, den nur Kapitalgesellschaften zu leisten vermochten. Infolgedessen verschwanden die bergmännischen Familienbetriebe.

Nach Wiesche und Rosendelle entstand in Winkhausen das Bergwerk Sellerbeck, das damals mit 311 Mann Belegschaft und 60.000 t Jahresförderung eine der größten Zechen im Ruhrgebiet war.

Bergbau in Mülheim Systemskizze

 



Die Entwicklung des Steinkohlenbergbaus von der Kohlengräberei aus Pingen über den Stollenbergbau zum Tiefbau

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Stand: 18.01.2017

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